Weichen für Nachfolge gestellt  Kirchenkreis Norden bereitet Wahl der neuen Leitung vor

| | 17.01.2023 09:54 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Wer in das Gebäude der Superintendentur in Norden einziehen wird, ist noch ungewiss. Derzeit ist der Kirchenkreis Norden auf der Suche nach einem neuen Superintendenten. Das Ephoralbüro ist vormittags von 9 bis 12 Uhr besetzt. Foto: Kirchenkreis Norden
Wer in das Gebäude der Superintendentur in Norden einziehen wird, ist noch ungewiss. Derzeit ist der Kirchenkreis Norden auf der Suche nach einem neuen Superintendenten. Das Ephoralbüro ist vormittags von 9 bis 12 Uhr besetzt. Foto: Kirchenkreis Norden
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Der Kirchenkreis Norden sucht einen neuen Superintendenten. Bewerbungen gibt es aus der gesamten Landeskirche. Am Ende müssen sich zwei Kandidaten in einer Aufstellungspredigt beweisen.

Norden - Im Kirchenkreis Norden werden derzeit die Weichen für die Nachfolge von Dr. Helmut Kirschstein gestellt. Kirschstein wurde im Dezember 2022 nach 20 Jahren als Superintendent in den Ruhestand verabschiedet. Mittlerweile ist er mit seiner Frau Ulrike nach Remels gezogen. Bereits im Herbst wurde die Stelle ausgeschrieben, es liegen inzwischen Bewerbungen aus der gesamten Landeskirche Hannovers vor, teilte der Kirchenkreis Norden mit.

„Wir gehen davon aus, dass die Vakanz im Kirchenkreis nicht lange andauern wird“, sagt Regionalbischof Dr. Detlef Klahr. Das sei nicht unbedingt zu erwarten gewesen, weil derzeit viele Kirchenkreise eine neue Leitung suchen. „Für die Vakanz ist der Kirchenkreis gut aufgestellt“, freut sich der Regionalbischof des Sprengels Ostfriesland-Ems.

Pastoren bereiten sich auf Vertretung vor

Die stellvertretenden Superintendenten Dr. Andreas Lüder (Pastor in Großheide) und Cordula Trauner (Pastorin in Dornum und Resterhafe) haben sich ebenso auf die Aufgabe der Vakanz-Bertretung vorbereitet wie die stellvertretenden Vorsitzenden des Kirchenkreisvorstandes, Marika Cuno (Pastorin in Süderneuland) und Herma Heyken (Kirchenvorsteherin in Ludgeri). Sie gehören auch dem bereits im vergangenen Jahr gebildeten Wahlausschuss an, der die Wahl einer Superintendentin oder eines Superintendenten vorbereitet. Theo Weber als Vorsitzender der Kirchenkreissynode leitet den Ausschuss. Die Mitglieder des Wahlausschusses haben ein Anforderungsprofil für die Besetzung der Stelle entwickelt, auf dieser Basis erfolgte die Stellenausschreibung.

Derzeit werden die Bewerbungsunterlagen gesichtet; die Bewerber werden in Kürze nach Norden zum Vorstellungsgespräch eingeladen, teilte der Kirchenkreis Norden mit. Maximal zwei von ihnen können vom Ausschuss ausgewählt werden und halten vor der Wahl in der Kirchenkreissynode eine sogenannte Aufstellungspredigt in der Norder Ludgeri-Kirche, weil der neue Superintendent hier einen Pfarrstellenanteil im Umfang einer Viertel-Pfarrstelle hat. Die Mitglieder der Kirchenkreissynode werden dazu eingeladen. Die Synodalen und alle Wahlberechtigten in der Ludgeri-Kirchengemeinde können anschließend Einwendungen gegen die geplante Wahl erheben. Gibt es keine Einwendungen, erfolgt in der Kirchenkreissynode die geheime Wahl, nachdem sich die Kandidaten dort vorgestellt haben. Der Superintendent wird auf zehn Jahre gewählt.

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