Boßel-Landesliga  Gigantenduell birgt große Chance für Pfalzdorf

| | 17.12.2022 08:03 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Pfalzdorfs Mannschaftsführer Mathias Cremer ist entspannt vor dem Boßel-Klassiker. Foto: Wilfried Gronewold
Pfalzdorfs Mannschaftsführer Mathias Cremer ist entspannt vor dem Boßel-Klassiker. Foto: Wilfried Gronewold
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Die Liga schaut gespannt auf den Spitzenwettkampf zwischen Meister Pfalzdorf und dem ewigen Rivalen Reepsholt. Für den Titelverteidiger und Tabellenführer könnte sich eine große Chance ergeben.

Pfalzdorf - Es ist der Wettkampf des Jahres. Am Sonntag kommt es in Pfalzdorf zum Gigantenduell in der Landesliga zwischen Meister Pfalzdorf und Reepsholt. Beide Mannschaften haben sich in den vergangenen Jahren die Landesmeisterschaften unter sich aufgeteilt. Lange Jahre führte kein Weg an Reepsholt vorbei, dann kam die kleine Wachablösung – in den vergangenen beiden Spielzeiten holten sich die Auricher den Titel in der höchsten Boßelliga.

Pfalzdorfs Mannschaftsführer Mathias Cremer ist vor dem großen Duell tiefenentspannt, denn schließlich birgt der Wettkampf gegen Reepsholt eine große Chance für den weiteren Saisonverlauf. „Wenn wir gewinnen, sieht es nicht schlecht für uns aus. Dann haben wir drei Punkte Vorsprung und in der Rückrunde außerdem mehr Heimwettkämpfe als Reepsholt“, sagt Cremer.

Kleinigkeiten werden entscheiden

Der Gegner kommt mit viel Selbstvertrauen nach dem deutlichen Erfolg mit 26 Würfen gegen Ardorf. „Es werden wohl Kleinigkeiten entscheiden. Bei uns geht es gegen sie immer eng zu, aber wir wollen möglichst siegreich aus dem Wettkampf gehen“, sagt Cremer.

Gegen den Spitzen-Wettkampf verblassen die anderen Begegnungen ein wenig. Doch auch für Dietrichsfeld geht es gegen Leerhafe um ganz wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg. „Wir müssen Vollgas geben, das Ding muss sitzen“, sagt Dietrichsfelds Mannschaftsführer Matthias Niendieker. Mit einem Erfolg würden die Auricher über die Weihnachtspause die Abstiegsplätze verlassen. „Das wäre doch schon etwas“, so Niendieker.

Im Kampf um Platz drei empfängt Schirumer Leegmoor am Sonntag Burhafe. Eine große Chance für die Leegmoorer sich einen Konkurrenten dauerhaft vom Leib zu halten. „Zugegeben eine große Chance für uns. Vielleicht patzt Reepsholt ja auch noch“, sagt Mannschaftsführer Jannes Koch. Ostfrisia Rahe fährt mit ausgeglichenem Punktekonto entspannt zum Tabellenletzten nach Ardorf.

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