Hamburg  ICE kollidiert mit Fahrzeug in Hamburg: Mehr als 100 Personen evakuiert, Strecke gesperrt

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Von blaulicht-news.de
| 13.12.2022 08:51 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
In dem komplett zerstörten Pkw befanden sich ersten Angaben nach keine Personen. Foto: baulicht-news.de
In dem komplett zerstörten Pkw befanden sich ersten Angaben nach keine Personen. Foto: baulicht-news.de
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Am frühen Dienstagmorgen ist es in Hamburg-Rönneburg zu einem schweren Unfall auf der Bahnstrecke zum Hamburger Hauptbahnhof gekommen. Das durch den Aufprall vollends zerstörte Straßenfahrzeug war an den Schienen hängengeblieben.

Gegen 6.20 Uhr ist am Dienstagmorgen ein ICE in Hamburg-Rönneburg mit einem orange-farbenen Auto kollidiert. Das zerstörte Vehikel, bei dem es sich laut Bahn um ein Baustellenfahrzeug handelte, wurde durch den Zusammenprall komplett zerstört.

Auch der ICE war nach der Kollision nicht mehr fahrbereit, der am Drehgestell entgleiste Zug wurde im vorderen Bereich stark beschädigt und muss abtransportiert werden. Bei dem Unfall gab es keine Verletzten, wie ein Sprecher der Bundespolizei sagte. 

Nach Angaben der Deutschen Bahn ist die Strecke zwischen Hamburg und Bremen bei Meckelfeld im Landkreis Harburg weiterhin gesperrt. Züge des Fernverkehrs würden umgeleitet und verspäteten sich. Am Morgen lagen die Verspätungszeiten laut einer Bahnsprecherin bei 15 bis 30 Minuten.

Einsatzkräfte der Feuerwehr rückten mit einem Großaufgebot an, entdeckten vor Ort aber keine Insassen aus dem Fahrzeug. Laut Bahn war das Fahrzeug mit dem Reifen auf die Schienen gekommen und hängengeblieben. Die Bundespolizei ermittelt nun wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.

Die etwa 150 Reisenden in dem ICE, der in Richtung München unterwegs war, hätten mit Bussen die Unfallstelle verlassen können. Es sei ein Shuttle-Service eingerichtet worden. 

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