Boßel-Landesliga  Spannung an der Spitze

| | 12.12.2022 16:37 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Hendrik Heyen holte mit Rahe im Heimwettkampf gegen Dietrichsfeld wichtige Punkte.Foto: Wilfried Gronewold
Hendrik Heyen holte mit Rahe im Heimwettkampf gegen Dietrichsfeld wichtige Punkte.Foto: Wilfried Gronewold
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Leegmoor und Meister Pfalzdorf holten in der Boßel-Landesliga der Männer wichtige Auswärtspunkte. Ein Team sah allerdings schon wie der sichere Sieger aus.

Aurich Bei eisiger Kälte haben sich die Männer-Mannschaften in der Boßel-Landesliga spannende Wettkämpfe geliefert. Meister und Tabellenführer Pfalzdorf holte einen wertvollen Auswärtspunkt in Burhafe, nur wenige Meter fehlten zum Erfolg in der Fremde. Schirumer Leegmoor sicherte sich in Südarle auf den letzten Meter einen Zähler und bleibt aussichtsreich im Kampf um Platz drei. Im Derby besiegte Ostfrisia Rahe die Friesensportler aus Dietrichsfeld – allerdings längst nicht so deutlich wie noch in der abgelaufenen Saison. Die Dietrichsfelder wehrten sich mit allen Kräften und müssen nun auf eine kleine Serie in den nächsten drei Heimwettkämpfen hoffen.

Südarle - Leegmoor 3:3 3,062/0,077/-2,057-0,140

Bis zum letzten Wurf von Michael Mülder mussten die Leegmoorer warten. Dann stand der Punktgewinn auf den Straßen Südarles fest. Die Leegmoorer sind in dieser Saison die erste Mannschaft, die in Südarle einen Punkt mitnehmen konnten. „Mit dem Unentschieden können wir sehr gut leben. Wir hatten nach der Heimniederlage in der letzten Saison noch eine Rechnung mit ihnen offen“, sagte Schirumer Leegmoors Mannschaftsführer Jannes Koch. Der Wettkampf verlief relativ ausgeglichen. In der Holzabteilung hatten die Gastgeber leicht die Nase vorne in den beiden Gummigruppen holten die Leegmoorer die nötigen Würfe. Im Hinrunden-Finale am kommenden Sonntag geht es für Leegmoor im Heimwettkampf mit Konkurrent Burhafe um wichtige Punkte im Kampf um Platz drei.

Burhafe - Pfalzd. 3:4 (u) 1,096/1,043/0,077/-4,000

Pfalzdorf sah nach Angaben des Mannschaftsführers Mathias Cremer lange wie der sichere Sieger aus. Zur Hälfte des Wettkampfes lag der Meister noch insgesamt sechs Würfe vorne. „So war der Stand auch noch zwei Runden vor dem Ende. Dann hat Burhafe aufgedreht und wir haben leichte Fehler gemacht. Wir haben den Sieg aus der Hand gegeben“, sagte Cremer. In den beiden Holzgruppen drehte Burhafe die Partie furios, Pfalzdorf rettete den Punkt ins Ziel.

Das Unentschieden könnte in der Endabrechnung noch wichtig werden, schließlich hatte Burhafe in den vergangenen Spielzeiten so gut wie gar keine Punkte auf heimischer Strecke abgegeben. „Aber es war wohl noch nie so leicht dort zu gewinnen. Es war kein guter Wettkampf von beiden Seiten“, so Cremer.

Rahe - Dietrichsf. 7:0 1,068/1,030/2,021/2,076

Mit 188 Würfen lieferte Rahe einen guten Heimwettkampf ab und steigerte sich gegenüber dem Wettkampf gegen Leerhafe um ganze sechs. „Das war heute aber auch bitter nötig. Denn unsere guten Freunde aus Dietrichsfeld haben einen starken Auswärtsauftritt hingelegt und bis zum Schluss gekämpft. Nach einem Sieg von sieben Schööt und 45 Metern sah es bei der Wende noch nicht aus“, sagte Rahes Mannschaftsführer Gert Mimke Köllmann.

Der Dietrichsfelder Matthias Niendieker war zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft, doch dafür alleine gibt es keine Punkte. Das Teilziel, nicht wieder so unter die Räder zu kommen wie in der abgelaufenen Saison, erreichten die Dietrichsfelder – mehr aber auch nicht. „Rahe lag den ganzen Wettkampf über vorne, obwohl wir gut geworfen haben. Wir kamen für einen Sieg nicht infrage, Rahe hat verdient gewonnen“, sagte Niendieker.

Nun gilt es für Dietrichsfeld den letzten Wettkampf vor Weihnachten gegen Mitkonkurrent Leerhafe zu gewinnen – es wird Zeit.

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