Berlin  Westernhagen: Hätte Schröder als Ukraine-Vermittler gesehen

Daniel Benedict
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Von Daniel Benedict
| 07.12.2022 16:21 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
Marius Müller-Westernhagen hätte sich Altkanzler Gerhard Schröder als Sonderbeauftragten im Ukraine-Krieg gewünscht. Foto: dpa
Marius Müller-Westernhagen hätte sich Altkanzler Gerhard Schröder als Sonderbeauftragten im Ukraine-Krieg gewünscht. Foto: dpa
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Den Musiker Marius Müller-Westernhagen und Gerhard Schröder verbindet eine Freundschaft. Im Interview sagt der Musiker: Er hätte den Altkanzler gern als Putin-Vermittler im Ukraine-Krieg gesehen.

Marius Müller-Westernhagen (74) wundert sich, dass Altkanzler Gerhard Schröder nicht mit offiziellem Auftrag im Ukraine-Krieg vermittelt: „Ich hätte es intelligent gefunden, wenn unsere Regierung Schröder zum Sonderbeauftragten gemacht hätte. Keiner kommt so nah an Putin ran“, sagte er im Gespräch mit unserer Redaktion.

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Zugleich äußerte der Musiker, den eine persönliche Freundschaft mit Schröder verbindet, auch kritisch über den Altkanzler: „Er hat natürlich Dinge gemacht, die ich schwer nachvollziehen kann“, sagte Westernhagen. „Sein Fehler ist, dass er sich nicht wirklich erklärt.“

Zur Frage, ob Gerhard Schröder in Russland nicht nur einen Versorgungsposten verteidige, sagte Westernhagen außerdem: „Jeder ist verführbar. Und Gerd kommt aus kleinen Verhältnissen. Jetzt hat er sich in eine Abhängigkeit von Putin begeben. Und wer legt sich schon mit Putin an.“

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