Holdorf  Drei Sattelzüge krachen bei Holdorf ineinander: A1 Richtung Osnabrück gesperrt

Anke Schneider
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Von Anke Schneider
| 05.12.2022 10:58 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Auf der A1 zwischen Lohne-Dinklage und Holdorf kam es zu einem schweren Unfall. Die Strecke Richtung Osnabrück ist derzeit dicht. Foto: NWM-TV
Auf der A1 zwischen Lohne-Dinklage und Holdorf kam es zu einem schweren Unfall. Die Strecke Richtung Osnabrück ist derzeit dicht. Foto: NWM-TV
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Zu einem schweren Unfall kam es am Montagmorgen auf der A1 zwischen den Abfahrten Lohne-Dinklage und Holdorf. Drei Sattelzüge krachten ineinander, einer der Fahrer wurde eingeklemmt.

Wie die Autobahnpolizei Ahlhorn mitteilt, geschah der Auffahrunfall am Montag, 5. Dezember, gegen 8.25 Uhr auf der Autobahn 1 in Richtung Osnabrück zwischen den Anschlussstellen Lohne/ Dinklage und Holdorf . Zwei beteiligte Personen wurden dabei schwer verletzt.

Der Unfall trug sich nach den Ermittlungen der Polizei so zu, dass ein Sattelzug aus Estland ungebremst auf das Stauende auffuhr und hierbei zwei weitere Sattelzüge aufeinander schob. Die Zugmaschine des mittleren Sattelzuges wurde dabei so stark deformiert, dass der 39-jährige Fahrer darein eingeklemmt und schwer verletzt wurde. Der 61-jährige estnische Sattelzug-Fahrer des verursachenden Sattelzuges wurde durch das ungebremste Auffahren auf das Stauende ebenfalls schwer verletzt.

Der Auflieger des mittleren Sattelzuges wurde durch den Zusammenstoß abgerissen und in einen nebenstehenden Pkw Tesla gedrückt. Der 51-jährige Autofahrer wurde nicht verletzt. Alle drei Zugmaschinen der Sattelzüge und der Pkw waren nach der Kollision nicht mehr fahrbereit.

Der zunächst eingeklemmte 39-jährige wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen, der 61-jährige Sattelzug-Fahrer aus Estland wurde mit einem Rettungswagen in ein naheliegendes Krankenhaus gebracht. Der entstandene Sachschaden wird auf circa 350.000 Euro geschätzt.

Die Autobahn 1 warfür die Dauer der Bergungsarbeiten für die Fahrtrichtung Osnabrück vollgesperrt. Das Bergen der drei Sattelzüge, das Entfernen der Betriebsstoffe und einer geringen Menge ausgelaufenen Zementes dauerte den ganzen Nachmittag an. Die Vollsperrung wurde um kurz nach 18 Uhr aufgehoben.

Gegen den 61-jährigen Unfallverursacher wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

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