Korso der Landwirte  Mit weihnachtlich verzierten Traktoren nach Aurich

Heino Hermanns
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Von Heino Hermanns
| 04.12.2022 18:07 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
„Frohe Weihnachten“ wünschten die Landwirte den Zuschauern, die entlang der drei Routen die geschmückten Fahrzeuge bewunderten. Foto: Stephan Friedrichs
„Frohe Weihnachten“ wünschten die Landwirte den Zuschauern, die entlang der drei Routen die geschmückten Fahrzeuge bewunderten. Foto: Stephan Friedrichs
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Im dritten Jahr veranstaltet der Verein „Land schafft Verbindung“ seine Sternfahrt nach Aurich. In diesem Jahr gab es eine Premiere.

Aurich - Es war ein beeindruckendes Bild, das sich am Sonnabend in Sandhorst bot: Über 130 bunt geschmückte Traktoren waren nach einer Sternfahrt über drei Routen dort angekommen. Aufgerufen zu der Fahrt hatte der Verein „Land schafft Verbindung“ (LSV Ostfriesland).

Eine der Organisatorinnen war die Wiesmoorerin Sara Collmann. Sie ist froh, dass alles reibungslos geklappt hat. Es habe keine Unfälle gegeben. „Die Polizei war auch zufrieden“, sagt sie auf ON-Nachfrage.

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Zum ersten Mal ohne Corona-Auflagen

Überrascht wurde Sara Collmann, die ansonsten den Überblick über den Korso hatte, am Sonnabendmorgen selbst. Spontan hatte sich der Weihnachtsmann persönlich für den Trecker-Korso angemeldet. Nicht mit dem Schlitten, dafür aber mit einem Linienbus der Firma SBV Janßen aus dem Landkreis Cloppenburg kam er angereist. Ebenso wie für alle anderen Fahrer gab es am Ziel in Sandhorst für den Weihnachtsmann etwas zu essen und zu trinken, ehe es an die Rückfahrt ging.

Mit dem Linienbus aus Cloppenburg war der Weihnachtsmann nach Aurich gekommen. Foto: Stephan Friedrichs
Mit dem Linienbus aus Cloppenburg war der Weihnachtsmann nach Aurich gekommen. Foto: Stephan Friedrichs

Das Busunternehmen hat den Bus nicht nur für die ostfriesische Sternfahrt weihnachtlich geschmückt. Die Firma, die vor allem den Schülerverkehr im Landkreis Cloppenburg durchführt, hat bereits an mehreren Lichterfahrten teilgenommen und setzt den „Weihnachtsbus“ auch im normalen Verkehr ein. Zum ersten Mal fand der Trecker-Korso ohne Corona-Auflagen statt. Daher war es den Fahrern auch gestattet, von ihren Treckern abzusteigen. Noch im vorigen Jahr durften sie nur den Korso fahren. Aber die genaue Strecke durfte nicht verraten werden, um Menschenansammlungen zu vermeiden. Und verlassen durften die Fahrer ihre Traktoren sonst auch nicht.

Nächster Termin am 17. Dezember

Das war nun anders. Die drei Routen wurden vorab im Internet bekanntgegeben. Dementsprechend standen überall an den Straßen Schaulustige und warteten auf die bunten Züge. Gestartet wurde am Sonnabend zeitgleich um 17 Uhr in Norden, Neuharlingersiel und Friedeburg in Richtung des Auricher Ortsteils Sandhorst. Treffpunkt dort war das Landtechnikunternehmen Lankhorst.

Begonnen hatten die Landwirte des LSV vor zwei Jahren mit den Fahrten, um auf die Probleme der Landwirtschaft hinzuweisen. Es ging aber auch immer darum, vor allem den Kindern ein Leuchten ins Gesicht zu zaubern. Das ist sicherlich auch in diesem Jahr gelungen. An den Startpunkten sowie entlang der Strecken warteten Menschen auf die Landwirte mit ihren bunt geschmückten Fahrzeugen. Wer die Landwirte mit ihren leuchtenden Traktoren am vergangenen Wochenende verpasst hat, erhält in diesem Jahr noch eine Chance. Laut Sara Collmann sollen die Traktoren am Sonnabend, 17. Dezember, noch einmal durch Ostfriesland rollen. Die Startpunkte für die Touren in zwei Wochen stehen noch nicht fest. Dafür ist aber das Ziel bekannt. Man wird sich wiederum in Sandhorst bei Lankhorst treffen. Details werden rechtzeitig auf der Homepage des Vereins „Land schafft Verbindung“ bekanntgegeben.

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