Straßensanierung in Aurich Eine weitere Großbaustelle steht in den Startlöchern
Noch viele Monate wird die Fockenbollwerkstraße eine Baustelle sein. Parallel dazu wird die nächste Baustelle an einer viel befahrenen Straße in Aurich geplant. Weitere Staus drohen.
Aurich - Schon im kommenden Jahr soll die Sanierung der Kirchdorfer Straße beginnen. Zwischen der Einmündung zur Julianenburger Straße und der Brücke über den Ems-Jade-Kanal sollen sowohl die Straße als auch die Fuß- und Radwege erneuert werden. Auch die Schmutz- und Regenwasserkanäle werden bei der Gelegenheit saniert. Das teilte Ehlke Ubben, Leiter der Auricher Stadtentwässerung, am Donnerstag im Umweltausschuss der Stadt mit.
Bei der Kirchdorfer Straße handelt es sich um die Kreisstraße 111. Zuständig für die Unterhaltung ist daher der Landkreis Aurich. Für die Fußwege sowie für die Kanäle aber ist die Stadt Aurich zuständig. Rund 1,9 Millionen Euro sind dafür in den städtischen Haushalt eingeplant. Seit vielen Jahren wird die Sanierung der von Schlaglöchern geprägten Straße gefordert. Nicht zuletzt an der Planung für die Fuß- und Radwege scheiterte eine rasche Sanierung immer wieder. Denn es ist nach wie vor nicht entschieden, wie diese sogenannten Nebenanlagen aussehen sollen.
Gestaltung der Radwege ist noch ungeklärt
Derzeit sind Fuß -und Radwege durch unterschiedliche Pflasterungen voneinander getrennt. Die Radwege sind viel zu eng, entsprechen nicht mehr den heutigen Standards. Deswegen müssen Radfahrer dort auch nicht fahren. Schon lange weisen Schilder an der rund einen Kilometer langen Strecke darauf hin, dass Radfahrer auf der Fahrbahn fahren dürfen. Dort finden sie aber ebenso wie auf der Straße selbst tiefe Schlaglöcher vor.
Eine Möglichkeit ist, dass Fuß- und Radwege auf einer Ebene mit der Fahrbahn angelegt werden. Dann aber, so Ehlke Ubben, könnte dasselbe Problem auftreten wie jüngst an der Fockenbollwerkstraße. „Es könnte sein, dass die Regenwasser- und die Schmutzwasserkanäle nicht tief genug unter der Straße liegen und daher nicht ausreichend geschützt sind.“ Das müsse noch geprüft werden. In der Fockenbollwerkstraße fiel die höhere Belastung der Rohre erst sehr spät auf, sodass deren Erneuerung nachträglich eingeplant werden musste. Das führte in der Fockenbollwerkstraße zu einer deutlich längeren Bauzeit. Eine andere Möglichkeit wäre es, wie in der Popenser Straße einen Schutzstreifen für Radfahrer auf der Fahrbahn zu markieren. Fußgänger blieben dann auf dem höher liegenden Bürgersteig.
Eine Sorge, die wohl viele Auricher auch haben dürften, sprach Heidrun Weber (GFA) an. „Wie wird denn während der Bauzeit die Verkehrsführung gestaltet“, wollte sie wissen. Das sei vor allem deswegen interessant, weil die Baustelle der Kirchdorfer Straße mehrere Monate parallel zur Baustelle der Fockenbollwerkstraße eingerichtet sein werde. Das sei noch nicht abschließend geklärt, so Ehlke Ubben. Denn es stehe noch nicht fest, ob die Straße ebenso wie die Fockenbollwerkstraße nur halbseitig gesperrt werden müsse oder ob die Arbeiten nur unter Vollsperrung erledigt werden konnten. Das werde alles im Rahmen der Planungen im kommenden Jahr festgelegt.
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