Berlin  „Schlimmster Moment“: Cristiano Ronaldo spricht über Tod seines Sohnes

Jakob Patzke
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Von Jakob Patzke
| 16.11.2022 11:17 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Der Fußballer Cristiano Ronaldo hat sich zum Tod seines Sohnes geäußert. Foto: dpa/AP/Armando Franca
Der Fußballer Cristiano Ronaldo hat sich zum Tod seines Sohnes geäußert. Foto: dpa/AP/Armando Franca
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Zuletzt teilte der Fußballer Cristiano Ronaldo im Interview ordentlich gegen seinen Verein Manchester United aus. Angesprochen auf seinen verstorbenen Sohn, zeigte sich der Superstar in dem Gespräch jedoch auch von seiner verletzlichen Seite.

Im April dieses Jahres erlebten Fußballer Cristiano Ronaldo und seine Freundin Georgina Rodríguez einen Alptraum. Das Paar erwartete zu diesem Zeitpunkt Zwillinge, doch während Tochter Bella wohlbehalten das Licht der Welt erblickte, kam ihr Bruder Ángel tot zur Welt. Ein Schock für den Sportler und seine Familie.

Nur kurze Zeit später stand Ronaldo wieder in der Premier League für seinen Verein Manchester United auf dem Spielfeld. Abgesehen von einem Statement auf Instagram, äußerte sich Ronaldo jedoch nicht weiter öffentlich zum Verlust seines Sohnes.

Dies änderte sich nun im Interview mit dem britischen Journalisten Piers Morgan. In dem Gespräch ging es vor allem um Ronaldos schwieriges Verhältnis zu Manchester United. Doch der fünffache Vater zeigte sich auch von seiner emotionalen Seite. Angesprochen auf die Totgeburt im April erklärte Ronaldo: „Wahrscheinlich der schlimmste Moment, den ich in meinem Leben erlebt habe, seit mein Vater gestorben ist.“

Ronaldos Vater José Dinis Aveiro war schwer alkoholkrank und starb 2005 im Alter von 51 Jahren an Leber- und Nierenversagen.

In dem Gespräch mit Morgan, das Mittwoch und Donnerstag in voller Länge ausgestrahlt werden soll und der „Daily Mail“ bereits vorlag, sagte Ronaldo weiter: „Wenn man ein Kind hat, erwartet man, dass alles normal ist, und wenn man ein Problem hat, ist es schwer.“ Seine Freundin Georgina und er seien durch eine schwere Zeit gegangen.

Als das Paar nach der Geburt nur mit der Tochter nach Hause kam, hätten die anderen Kinder gefragt, wo das andere Baby sei. Der älteste Sohn Cristiano Junior hätte schnell verstanden, was los sei, und gemeinsam mit seinem Vater geweint. Bei den übrigen Kindern hätte es länger gedauert, bis sie verstanden, was passiert ist.

Auch deswegen sei es nicht leicht gewesen, sich weiter auf seine Fußballkarriere zu konzentrieren, so Ronaldo. „Es war sehr schwierig zu verstehen, was in dieser Zeit in meinem Leben vor sich ging.“ Die Asche seines verstorbenen Sohnes habe der portugiesische Nationalspieler indes aufbewahrt und in der Kapelle seines Anwesens bestattet – neben der Asche seines Vaters.

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