Drei Schwerverletzte nach Unfall  Unfallfahrer war mit 1,96 Promille in Idafehn unterwegs

Carsten Ammermann
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Von Carsten Ammermann
| 13.11.2022 14:45 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Vom Motorblock eines der Unfallfahrzeuge ist nicht mehr viel zu sehen, der Bereich wurde zusammengedrückt. Foto: Ammermann
Vom Motorblock eines der Unfallfahrzeuge ist nicht mehr viel zu sehen, der Bereich wurde zusammengedrückt. Foto: Ammermann
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Bei einem schweren Unfall auf der Kreuzung Idafehn-Nord/Holterfehner Straße sind drei Personen schwer verletzt worden. Jetzt teilte die Polizei mit: Der Unfallverursacher war betrunken.

Idafehn - Ein 43 Jahre alter Autofahrer aus Papenburg, der am Samstag gegen 16.10 Uhr in Idafehn einen schweren Unfall verursacht hat, war betrunken. Wie die Polizei am Sonntagmittag mitteilte, war bei der Unfallaufnahme Alkoholgeruch bei dem Unfallverursacher festgestellt worden. Eine Blutprobe wurde angeordnet. Jetzt steht fest: Die Mann war nach Angaben der Beamten mit 1,96 Promille unterwegs. Wie die Polizei weiter mitteilt, wurde der Führerschein des Unfallverursachers sichergestellt.

Der Rettungshubschrauber landete am früher Abend auf der Holterfehner Straße. Foto: Ammermann
Der Rettungshubschrauber landete am früher Abend auf der Holterfehner Straße. Foto: Ammermann

Wie berichtet, war der Papenburger mit seinem Fahrzeug auf der Holterfehner Straße in Richtung Holte unterwegs. An der Kreuzung missachtete der unter Alkoholeinfluss stehende Fahrer nach Auskunft der Polizei die Vorfahrt des 72 Jahre alten Ostrhauderfehners, der mit seinem Auto auf der Straße Idafehn-Nord unterwegs war. Der 72-Jährige wollte an der Kreuzung nach rechts in die Holterfehner Straße einbiegen. Bei dem Zusammenstoß wurden alle drei Fahrzeuginsassen schwer verletzt. Der 72-Jährige ist mit einem Rettungshubschrauber nach Oldenburg geflogen worden.

Unfallstelle wurde speziell vermessen

Die Polizei hat eine spezialisierte Unfallaufnahme vorgenommen. Das Verfahren nennt sich Phidias. Das steht für Photogrammetrisches Interaktives Digitales Auswerte-System. Dabei wird laut Polizei die gesamte Unfallstelle und das Umfeld genau vermessen und dann fotografiert. Mit dem Verfahren und den Schäden am Fahrzeug könne zum Beispiel relativ gut ermittelt werden, wie schnell die Fahrzeug unterwegs waren.

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