Niedersachsen  Vier Schwerverletzte bei schweren Unfällen auf A1 bei Wildeshausen

Eyke Swarovsky
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Von Eyke Swarovsky
| 27.10.2022 09:01 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Bei zwei heftigen Unfällen auf der A1 bei Wildeshausen sind in der Nacht zu Donnerstag vier Personen schwer verletzt worden. Foto: Nonstopnews
Bei zwei heftigen Unfällen auf der A1 bei Wildeshausen sind in der Nacht zu Donnerstag vier Personen schwer verletzt worden. Foto: Nonstopnews
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Nach zwei Auffahrunfällen nahe Wildeshausen mit vier Schwerverletzten war die A1 wegen Bergungsarbeiten in Fahrtrichtung Osnabrück am Donnerstagvormittag gesperrt.

Die Polizei teilte am Donnerstagmorgen mit, dass ein 54-jähriger Mann aus Dänemark gegen 1.20 Uhr mit einem Kleintransporter die A1 in Richtung Osnabrück befuhr. Kurz vor der Anschlussstelle Wildeshausen-Nord fuhr er auf einen Lastwagen mit Anhänger auf, der von einem 49-Jährigen aus Hamm gelenkt wurde.

Durch den Aufprall wurden der 54-Jährige und zwei Mitfahrerinnen im Alter von 31 und 21 Jahren im Transporter eingeklemmt und schwer verletzt. 32 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr kamen bei ihrer Befreiung zum Einsatz. Anschließend wurden sie mit drei Rettungswagen in Krankenhäuser gefahren.

Am neuwertigen Kleintransporter entstanden Schäden, die die Polizei auf 20.000 Euro schätzt. Der Wagen war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Die Schäden am Anhänger betrugen etwa 8000 Euro.

Nach dem Unfall bildete sich ein Stau. In diesem kam es laut Polizei gegen 2.15 Uhr zu einem schweren Folgeunfall. Ein 57-jähriger Mann aus Nordwestmecklenburg fuhr mit einem Lastwagen nahezu ungebremst auf den Sattelzug eines 59-Jährigen aus Vechta auf und schob diesen auf einen weiteren Sattelzug eines 56-jährigen Bremers.

Auch der Mann aus Mecklenburg war nach dem Unfall in der Fahrerkabine eingeklemmt, musste befreit werden und erlitt schwere Verletzungen. Die beiden anderen Fahrer galten als unverletzt.

Der Laster des Unfallverursachers war ebenso nicht mehr fahrbereit wie der Sattelzug des Mannes aus Vechta. Den Schaden schätzt die Polizei hier auf rund 100.000 Euro. Am Sattelanhänger des Bremers entstanden geringe Schäden, er konnte die Fahrt aber fortsetzen.

Nach diesem zweiten Unfall musste die A1 in Richtung Osnabrück voll gesperrt werden. Die aufwendige Bergung dauerte nach Angaben der Polizei bis etwa 9.30 Uhr. Der Verkehr, der sich zwischen der Anschlussstelle Groß Ippener und der Unfallstelle gestaut hatte, wurde gegen 4 Uhr an der Unfallstelle vorbeigeführt.

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