Osnabrück Monika Schnellhammer, die neue Zweite Familienbündnis-Vorsitzende, im Gespräch
Monika Schnellhammer ist in den Vorstand des Familienbündnisses gewählt worden. Die 62-Jährige ist Geschäftsführerin des regionalen Caritasverbandes für die Stadt und den Landkreis Osnabrück. Die neue Zweite Vorsitzende erläutert im Interview die Beweggründe für ihr forciertes Engagement im Familienbündnis und ihre Vorstellungen von der Netzwerkarbeit.
Frau Schnellhammer, warum haben Sie sich jetzt entschieden, sich verstärkt im Familienbündnis zu engagieren?
Mir ist Familienfreundlichkeit sehr wichtig, weil sie die Vereinbarkeit von Beruf und Familie unterstützt und die Mitarbeitenden am Arbeitsplatz motiviert. Ich habe selbst drei erwachsene Kinder und zwei kleine Enkel, die Schule und Kita besuchen. Mein Mann und ich haben unsere Kinder stets partnerschaftlich versorgt. Diese privaten Erfahrungen und die Begleitung der Caritas-Mitarbeitenden mit einem Frauenanteil von über 80 Prozent verschaffen mir einen guten Einblick in die Möglichkeiten der Vereinbarung von Familien- und Berufsalltag. Für mich ist es wichtig, dass auch wir als Sozialverband eine tragende Rolle im Familienbündnis einnehmen. Denn ich glaube, dass wir durch unsere Aufgaben und Netzwerke noch einmal besondere Ressourcen, Kompetenzen und Wissen in die Netzwerkstrukturen einbringen können.
Was sind Ihre Ziele für das Familienbündnis?
Das Familienbündnis ist bereits durch langjährige hervorragende Arbeit sehr gut aufgestellt und breit vernetzt. Daher gilt es vor allem, bereits bestehende Strukturen zu stärken und weiterzuentwickeln. Außerdem ist es wichtig, immer wieder neu auf aktuelle Anliegen oder Herausforderungen aus den Mitgliedsunternehmen zu reagieren. Gerade für so ein großes Bündnis gilt es, hierfür adäquate kleine Austauschformate zu schaffen, die allen Mitgliedern auch langfristig einen Mehrwert geben.
Der regionale Caritasverband ist gerade als familienfreundlicher Arbeitgeber ausgezeichnet worden. Was ist Ihnen in Ihrem Unternehmen in Bezug auf Familienfreundlichkeit besonders wichtig?
Wir sind darum bemüht, individuelle Lösungen zu schaffen, die die Mitarbeitenden in den ganz unterschiedlichen Lebenszusammenhängen abholen und ihnen ermöglichen, Familie und Arbeit gut zu verbinden.
Haben Sie Wünsche an die Bündnis-Mitglieder?
Ich wünsche mir, dass das Bündnis weiterhin so lebendig bleibt und es gelingt, die Mitgliedsunternehmen mit ihren verschiedenen Kompetenzen aktiv einzubinden.
Lernen Sie die familienfreundliche Arbeitgeber der Region Osnabrück kennen.