Osnabrück VfL Osnabrück: Chato soll Gyamfi in Elversberg ersetzen
Innenverteidiger Maxwell Gyamfi fällt beim Auswärtsspiel der Drittliga-Fußballer des VfL Osnabrück am Samstag (14 Uhr) in Elversberg gelbgesperrt aus. Nach zwei Trainingstagen in dieser Woche kristallisiert sich heraus, wer ihn ersetzen soll.
Paterson Chato trainierte am Dienstag und Mittwoch fast bei jeder Übung neben Abwehrchef Timo Beermann. Der Sommer-Neuzugang soll dementsprechend auch in Elversberg neben Beermann auflaufen. Das bestätigte Cheftrainer Tobias Schweinsteiger nach der Einheit am Mittwoch. „Ja, das wird wahrscheinlich so sein“, sagte der 40-Jährige auf die Frage nach einem Einsatz Chatos. Es wäre der erste Startelf-Einsatz für den 25-Jährigen unter der Leitung Schweinsteigers. Seinen letzten hatte er beim 1:1 gegen Wehen Wiesbaden am 20. August - dem ersten Spiel nach dem Abgang von Daniel Scherning, bei dem Co-Trainer Tim Danneberg das Team coachte.
Viele weitere Optionen hat Schweinsteiger auch nicht. Gyamfi sah bei der 0:2-Niederlage gegen 1860 München am vergangenen Samstag in der Schlussphase seine fünfte Gelbe Karte und ist gesperrt. Neben ihm, Beermann und Chato steht für die zentrale Abwehrposition nur noch U19-Aktuer Yigit Karademir zur Verfügung. Karademir trainiert zwar regelmäßig bei den Profis mit, in dieser Woche bislang jedoch stets neben Gyamfi im Team der Reservisten. Benas Šatkus fällt noch immer mit einer Sprunggelenksverletzung aus.
Hinter Chato und Beermann dürfte am Samstag wieder Daniel Adamczyk das VfL-Tor hüten. Der 20-Jährige stand am Mittwoch wieder auf dem Trainingsplatz an der Illoshöhe, nachdem er bei der Einheit am Dienstag noch fehlte. Schweinsteiger gab aber bereits nach der Dienstags-Einheit Entwarnung. Adamczyk, der gegen 1860 München Phillip Kühn auf die Bank verdrängte, habe sich eine leichte Prellung zugezogen, einem Einsatz am Wochenende stehe nichts im Wege. Das scheint sich zu bewahrheiten.
Am Mittwoch legte der Chefcoach den Fokus vermehrt auf den Gegner vom Wochenende. In einer langen Spielform ließ Schweinsteiger üben, wie der VfL den Spielaufbau des Tabellenführers stören will. Einen zweiten Aspekt in dieser Übung bildete das schnelle Umschalten nach Ballgewinn. Diese Abläufe wird der VfL brauchen, um am Samstag in Elversberg zu bestehen. Der Aufsteiger begeistert bislang mit der besten Offensive der Liga und verlor am Dienstag in der 2. Rundes des DFB-Pokals nur knapp mit 0:1 gegen den Bundesligisten VfL Bochum.