Osnabrück VfL Osnabrück: Torwart Adamczyk fehlt im Training
Am Dienstagvormittag ging für die Mannschaft des VfL Osnabrück die Vorbereitung auf das Spiel beim SV Elversberg (Samstag, 14 Uhr) los. Auf dem Trainingsplatz an der Illoshöhe fehlte neben den Langzeitverletzten nur ein Spieler: Daniel Adamczyk.
Der Torwart, der am vergangenen Samstag bei der 0:2-Niederlage gegen 1860 München überraschend sein Drittliga-Debüt feierte, hat sich bei dem Spiel eine leichte Prellung zugezogen, wie Trainer Tobias Schweinsteiger nach der Einheit aufklärte. Am Dienstag, spätestens am Mittwoch erwartet Schweinsteiger den 20-Jährigen zurück. So wird Adamczyk aller Voraussicht nach auch am Samstag in Elversberg im VfL-Tor stehen. Schweinsteiger hatte am Samstag angekündigt, Adamczyk über mehrere Spiele die Chance zu geben, sich zu zeigen.
Der Sommer-Neuzugang hatte beim Spiel gegen 1860 überraschend den Vorzug vor Philipp Kühn erhalten, der zuvor in 62 Ligaspielen am Stück für den VfL zwischen den Pfosten stand. Kühn trainierte am Montag gemeinsam mit dem dritten Profi-Torwart Laurenz Beckemeyer und dem A-Jugendlichen Luca Böggemann.
Im Vormittagstraining stand das Spiel mit dem Ball im Vordergrund. Nach einer Passspiel-Übung zum Aufwärmen und einer kurzen Einheit mit Athletiktrainer Mathis Beckmann, ging es in eine Spielform in Kleingruppen. Anschließend ging es auf größerem Feld mit einer Spielform weiter, die den Fokus auf das Erspielen von Torchancen gegen eine tiefstehende Abwehrkette sowie das Gegenpressing und schnelle Umschalten nach Ballgewinn legte.
Im Abschlussspiel ließ Schweinsteiger die Startelf vom vergangenen Samstag gegen die Reservisten spielen. Einzige Wechsel waren Kühn für den fehlenden Adamczyk und Paterson Chato, der in der Innenverteidigung Maxwell Gyamfi ersetzte. Gyamfi und die Reservisten kassierten in der fünfminütigen ersten Halbzeit gleich vier Gegentreffer, die zweite Hälfte ging 0:0 aus. Schweinsteiger lobte im Anschluss im Mannschaftskreis die Intensität und Qualität der Einheit, ging aber auch auf die schwache Halbzeit der Reservisten ein. „Sowas kann mal passieren, darf aber eigentlich nicht passieren“, sagte er. Erst recht nicht am Samstag gegen Elversberg.