Osnabrück  Erfolgreiches Wochenende für Ex-Spieler des VfL Osnabrück

Malte Goltsche
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Von Malte Goltsche
| 18.10.2022 08:41 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Erster Bundesliga-Doppelpack: Steffen Tigges jubelt über sein Tor zum 1:1 gegen den FC Augsburg. Foto: www.imago-images.de
Erster Bundesliga-Doppelpack: Steffen Tigges jubelt über sein Tor zum 1:1 gegen den FC Augsburg. Foto: www.imago-images.de
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Es war eine der Geschichten des Bundesliga-Wochenendes. Steffen Tigges erzielte für den 1. FC Köln seinen ersten Bundesliga-Doppelpack beim 3:2-Sieg gegen den FC Augsburg. Doch er war nicht der einzige Ex-Spieler des VfL Osnabrück, der am vergangenen Wochenende jubeln durfte.

Der Sieg gegen Augsburg war nicht nur für den 1. FC Köln ein Befreiungsschlag nach zuletzt drei Pflichtspielniederlagen in Serie. Auch für Stürmer Steffen Tigges, einst beim VfL Osnabrück (2011 bis 2019) ausgebildet, könnte es so etwas wie ein Durchbruch gewesen sein. Zuvor traf der Sommer-Neuzugang und explizite Wunschspieler von Trainer Steffen Baumgart erst einmal in dieser Saison - immerhin gegen seinen Ex-Klub Borussia Dortmund. Jetzt steht Tigges bei drei Saisontoren und scheint sich im Sturmzentrum der Kölner festzuspielen. Übrigens: Tigges hat nun in 22 Bundesliga-Spielen (davon neun für den BVB) sechs Tore erzielt - genau so viele wie in 88 Pflichtspielen für den VfL.

Ein Stein vom Herzen fiel am Wochenende wohl Kwasi Okyere Wriedt. Der Ex-VfLer (2016 bis 2018) erzielte am 12. Spieltag beim 3:1-Sieg gegen den 1. FC Heidenheim endlich sein erstes Saisontor für Zweitligist Holstein Kiel. Seit Januar 2022 spielt der Ghanaer im hohen Norden. So richtig angekommen ist Wriedt in Kiel aber noch nicht. Erst vier Tore in 25 Pflichtspielen stehen zu Buche. Nun entschied „Otschi“ das Duell gegen Heidenheim mit einem satten Linksschuss zum 3:1 - vielleicht eine Initialzündung für den weiteren Saisonverlauf?

Ebenfalls treffsicher zeigte sich Bryan Henning (von 2019 bis 2021 beim VfL). Der Mittelfeldspieler in Diensten von Zweitligist Eintracht Braunschweig sorgte beim 2:0-Sieg in Magdeburg in der Nachspielzeit für die Entscheidung. Henning, der in der vergangenen Saison maßgeblich zum Aufstieg der Eintracht beitrug, kam erst in der 69. Minute ins Spiel, traf jedoch in der 90.+5 zum 2:0. Die Braunschweiger sind damit seit sieben Spielen ohne Niederlage.

Ein weiteres Zweitligaspiel rief bei Ex-VfLern gemischte Gefühle hervor - das Hamburger Stadtderby. Etienne Amenyido (2018 bis 2021 beim VfL) dürfte zufrieden sein. Der Offensivmann holte gegen HSV-Kapitän Sebastian Schonlau heraus und gewann mit seinem FC St. Pauli mit 3:0 gegen den großen Rivalen. Für Moritz Heyer (2011 bis 2015 und 2019 bis 2020 beim VfL), Daniel Heuer Fernandes (2013 bis 2015) und Ludovit Reis (2020 bis 2021), allesamt in der Startelf des HSV, war der Freitagabend jedoch einer zum Vergessen.

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