Bremen  Bremer Freimarkt 2022 startet: Polizei erklärt Regelungen

Eyke Swarovsky
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Von Eyke Swarovsky
| 11.10.2022 16:30 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Vom 14. bis 30. Oktober findet der Bremer Freimarkt 2022 auf der Bürgerweide statt. Der Jahrmarkt gilt als größtes Volksfest im Norden. Foto: imago images/Hoffmann Photograph
Vom 14. bis 30. Oktober findet der Bremer Freimarkt 2022 auf der Bürgerweide statt. Der Jahrmarkt gilt als größtes Volksfest im Norden. Foto: imago images/Hoffmann Photograph
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An diesem Freitag, 14. Oktober, startet der Freimarkt 2022 in Bremen ohne Corona-Beschränkungen. Die Polizei begleitet das größte Volksfest im Norden und erklärt die Regelungen.

Der Bremer Freimarkt 2022 findet in der Zeit vom 14. bis einschließlich 30. Oktober statt und wird auch in diesem Jahr wieder zahlreiche Besucher auf die mit rund 300 Geschäften bunt funkelnde Bürgerweide locken. Die Polizei Bremen begleitet das Volksfest und kündigt an, den Besuchern mit der Polizeiwache auf der Bürgerweide als Anlaufstelle und zur Anzeigenerstattung zu den Marktöffnungszeiten zur Verfügung zu stehen.

Derzeit gelten in Bremen für den am Freitag beginnenden Freimarkt keine coronabedingten Einschränkungen. „Sollte sich die pandemische Entwicklung jedoch ändern, können gemäß rechtlicher Vorgaben kurzfristig entsprechende Maßnahmen zum Schutz vor Neuinfektionen, wie eine mögliche Maskenpflicht, Kontrollen an den Eingängen oder die Überwachung einer maximalen Besucherzahl, umgesetzt werden“, teilt die Polizei mit. 2021 fand der Freimarkt mit 3G-Regelung und ohne Partys in Halle 7 statt. Es werden dieses Jahr fünf Ein- und Ausgänge auf das umzäunte Gelände geschaffen. Der Freimarktsumzug findet 2022 wieder statt.

Auf dem Freimarkt sind laut Mitteilung der Polizei keine Waffen erlaubt. Auch die Mitnahme von Hunden, Fahrrädern und Glasflaschen ist verboten. Bei Zuwiderhandlungen droht ein Bußgeld von bis zu 2500 Euro.

Wie die Polizei weiter mitteilt, wissen Taschendiebe, dass auf dem Freimarkt mit Bargeld bezahlt wird und hoffen daher auf fette Beute. „Sie nutzen das Gedränge aus und gehen geschickt vor. Oft ,arbeiten‘ die Diebe in Gruppen: Einer rempelt das Opfer an, ein anderer greift zu und gibt die Beute an eine dritte Person weiter“, so die Polizei. Bevor Betroffene überhaupt merken, dass Ihnen etwas fehlt, ist der Dritte mit den Sachen längst verschwunden.

Die Polizei rät:

Autoknacker kennen die Verstecke und nutzen Tatgelegenheiten. „Jeder Aufbruch, bei dem der Täter fündig wurde, weckt die Hoffnung, beim nächsten Mal wieder etwas zu erlangen“, schreiben die Beamten.

Bier und Wein dürfen ohne Anwesenheit einer erziehungsbeauftragten Person nur an Jugendliche abgegeben und von ihnen verzehrt werden, wenn sie mindestens 16 Jahre alt sind. Schnaps ist für diese Altersgruppe gänzlich verboten.

Um die Zufahrtsmöglichkeiten von Rettungs- und Einsatzfahrzeugen gewährleisten zu können, ist es laut Polizei wichtig, dass die per Halteverbot gekennzeichneten Bereiche in jedem Fall freigehalten werden. Um die Einhaltung der Verkehrsanordnungen sicherzustellen, kündigen die Beamten an, konsequent abzuschleppen. „Die Verkehrsüberwacher vom Ordnungsamt werden verstärkt im Einsatz sein, auch um insbesondere gegen Parksünder rund um die Wege und Grünanlagen des Bürgerparks vorzugehen“, so die Polizei. Die Beamten empfehlen die Anreise mit dem Fahrrad oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Wenn Freimarkt-Besucher sich in einer bedrohlichen Situation befinden oder sogar körperlich bedrängt werden, sollten Sie durch lautes Schreien auf sich aufmerksam machen und versuchen, Unbeteiligte direkt und aktiv zur Hilfeleistung aufzufordern, rät die Polizei. Zudem sollte umgehend der Notruf 110 gerufen werden. Das gelte auch für verdächtige Beobachtungen.

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