Virus in Legehennenhaltung  Neuer Fall von Vogelgrippe im Landkreis Wittmund

Marion Bubolz
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Von Marion Bubolz
| 07.10.2022 15:50 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
Hühner laufen über eine Wiese eines Betriebes mit Eiern aus Freilandhaltung. Foto: DPA
Hühner laufen über eine Wiese eines Betriebes mit Eiern aus Freilandhaltung. Foto: DPA
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In einem Stall mit Legehennen sind zahlreiche Tiere gestorben. Die restlichen Hennen müssten getötet werden. Nun hat das Veterinäramt eine weitreichende Schutzzone eingerichtet.

Wittmund - Im Landkreis Wittmund ist erneut die Vogelgrippe ausgebrochen: Nachdem ein Hobby-Bestand betroffen war, handelt es sich nun um eine gewerbliche Legehennenhaltung mit gut 1.850 Tieren. Bei den Hennen traten nach Mitteilung des Zweckverbandes Veterinäramt Jade-Weser zahlreiche Todesfälle auf. Die restlichen Tiere mussten getötet werden. Es sind Sperrzonen eingerichtet worden. Die Schutzzone, früher Sperrbezirk genannt, hat den Angaben zufolge einen Radius von mindestens drei Kilometern um den befallenen Betrieb und umfasst Teile der Stadt Wittmund.

Um diese Schutzzone herum wurde eine Überwachungszone, früher Beobachtungsgebiet genannt, gelegt. Diese hat einen Radius von mindestens zehn Kilometern um den befallenen Betrieb. Die Überwachungszone umfasst im Landkreis Wittmund den überwiegenden Teil der Stadt Wittmund sowie kleinere Teile der Gemeinden Friedeburg, Dunum, Stedesdorf, Werdum, Esens, Moorweg und Blomberg, zudem im Landkreis Friesland Teile der Gemeinde Wangerland sowie der Stadt Jever. In der Schutz- und Überwachungszone sind sowohl gewerbliche als auch Hobbygeflügelhalter gelegen. Im Grundsatz gilt, dass in die Geflügelbestände in den gemaßregelten Gebieten nichts hinein- oder herausgebracht werden darf. Eine hierzu erlassene, tierseuchenrechtliche Allgemeinverfügung tritt am 7. Oktober um 0:00 Uhr in Kraft.

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