Berlin Für Arbeitslose und Aufstocker: Bundesregierung erhöht Bezüge
Wer wenig Geld hat, leidet unter den steigenden Preisen besonders. Daher bekommen auch Arbeitslose und Aufstocker etwas aus dem Entlastungspaket. Womit Sie rechnen können.
Wer wenig Geld hat, hat unter der Inflation am stärksten zu leiden. Und kaum jemand hat weniger Geld als Empfänger von Arbeitslosengeld und Auftstocker. Wie die Bundesregierung Sie entlastet, wenn Sie von Sozialleistungen leben.
Im Zuge des Entlastungspaketes soll das Bürgergeld eingeführt werden. Die genaue Höhe muss noch berechnet werden, aber es soll um die 500 Euro liegen. Das würde bedeuten, dass Empfänger etwa 25 Prozent mehr in der Tasche hätten. Das würde die Inflation mehr als ausgleichen. Zudem soll das Bürgergeld an die erwartete Inflation angepasst werden. Bei Hartz IV fand der Angleich nur an die Inflationsrate von vor sechs Monaten statt. Zudem profitieren Hartz IV-Empfänger von der Kindergelderhöhung um 18 Euro pro Monat.
Die Bundesregierung will zum Jahreswechsel den Bezieherkreis des Wohngeldes erweitern. Zwei Millionen Menschen sollen dann Wohngeld beziehen können. Zudem soll es einen einmaligen Heizkostenzuschuss für die kommende Heizperiode von September bis Dezember geben. Es soll auch Heizkosten abdecken und um eine „Klimakomponente“ ergänzt werden.
Er beträgt einmalig 415 Euro für einen 1-Personen-Haushalt (540 Euro für zwei Personen; für jede weitere Person zusätzliche 100 Euro).
Zusätzlich zum bereits vor längerer Zeit beschlossenem Heizkostenzuschuss soll es eine Einmalzahlung für Rentner (300 Euro) und Studierende beziehungsweise Fachschüler (200 Euro) geben.