Sanierung der Auricher Innenstadt Fußgängerzone erhält jetzt ein neues Gesicht
Seit Montag läuft die Neugestaltung der Osterstraße. Zum Baubeginn gab es aber etwas Ärger um ein Kunstwerk.
Aurich - Mit dem offiziellen ersten Spatenstich begann im Juli die Neugestaltung der Auricher Fußgängerzone. Allerdings wurden in der Zeit danach nur Vorarbeiten durchgeführt. Richtig losgehen sollte es erst nach dem Auricher Stadtfest. Ein Plan, der nun auch verfolgt wird. Am Sonntag endete das 45. Auricher Stadtfest mit dem Gottesdienst vor dem Schloss. Am Montag rückten die Bagger in der Osterstraße an, um das alte Pflaster aufzunehmen. Zunächst werden die alten Steine auf der Nordseite der Osterstraße entfernt. Langsam arbeitet sich der Bagger dabei vom Marktplatz in Richtung Große Mühlenwallstraße vor.
In vier Bauabschnitten wird nun die Oberfläche der Straße neu gestaltet, nachdem in den vergangenen Jahren bereits alle Ver- und Entsorger ihre Leitungen im Untergrund erneuert haben. Wenn alles gut läuft, soll die Osterstraße bereits Ende dieses Jahres fertiggestellt sein. Es soll bei den Arbeiten immer ein mindestens drei Meter, im Idealfall vier Meter breiter Streifen übrig bleiben. So können Anlieger ihre Wohnungen und Kunden die Geschäfte stets weiter erreichen.
Ärger um Kunstwerke auf dem Bauzaun
Für die Dauer der Bauzeit ist in der Burgstraße 37 ein Baubüro untergebracht. Jeden Donnerstag findet dort in der Zeit von 8.45 bis 9.45 Uhr eine Sprechstunde statt, bei der Probleme rund um die Baustelle geklärt werden können. Erstmals ist das Büro am Donnerstag, 25. August besetzt. Auch die Mitarbeiter der Strabag vor Ort können bei individuellen Problemen jederzeit angesprochen werden. Informationen gibt es auch im Internet. Gelagert wird das Baumaterial für die neue Fußgängerzone hinter den Gebäuden, in die einmal die Kunstschule sowie das Machmit-Museum einziehen sollen. Erreichbar ist das Gelände für die Baufahrzeuge über eine Baulücke, vor der bis zum Sonntagabend noch ein Bauzaun stand.
Um diesen Bauzaun gab es nun Aufregung. Denn er war Teil eines Kunstprojektes des Vereins Zwischenraum. Verschiedene Künstler hatten den eigentlich weißen Zaun bemalt. Nun hatten die Arbeiter säuberlich einen Teil herausgeschnitten, um die Durchfahrt nutzen zu können.
Stadtsprecher Johann Stromann kann die Aufregung nicht ganz nachvollziehen. Die Idee zu der Aktion sei vom Auricher Stadtmarketing gekommen. Die Stadt habe auch Farbe und Pinsel bezahlt. „Es gab aber immer wieder den Hinweis, dass der Bauzaun mit dem Beginn der Arbeiten geöffnet werden würde“, so Stromann auf ON-Anfrage.
Osterstraße soll Ende des Jahres fertig sein
Bauzaun sorgt für beengte Verhältnisse
Bunt, bunter, Bauzaun