Paris Ausgetrocknet: Frankreichs längster Fluss teilweise ohne Wasser
Die extreme Dürre trocknet in Europa auch große Flüsse aus. In Frankreich kann man die Loire durchqueren, ohne dabei nass zu werden.
Die Loire ist mit einer Länge von etwas mehr als 1000 Kilometer Länge der längste Fluss Frankreichs (der komplett auf französischem Gebiet verläuft). Sie fließt vom Zentralmassiv bis nach Saint Nazaire in den Atlantik. Doch aktuell kann man an manchen Stellen des Flusses nicht mehr von „fließen“ sprechen. Die extreme Trockenheit und Hitze hat das Fußbett in weiten Teilen sichtbar gemacht. Teilweise kann man den Fluss durchqueren, ohne dabei nass zu werden.
Angesichts anhaltender Trockenheit in Frankreich hatte Premierministerin Élisabeth Borne einen Krisenstab eingerichtet. „Diese Trockenheit ist die schlimmste, die in unserem Land jemals verzeichnet wurde“, hieß es vergangene Woche.
Der Mangel an Regen werde durch aufeinander folgende Hitzewellen verschlimmert, die zum einen die Verdunstung verstärkten, aber auch den Bedarf an Wasser. Die Situation könne in den kommenden zwei Wochen anhalten und sogar noch besorgniserregender werden.