Baustelle an der B 72/210  Das Ende ist in Sicht

Franziska Otto
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Von Franziska Otto
| 21.07.2022 19:44 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Autos fahren auf der Bundesstraße 72. Foto: Holger Janssen
Autos fahren auf der Bundesstraße 72. Foto: Holger Janssen
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In zwei Wochen soll der letzte Teilabschnitt der B 72/210 fertig saniert sein. Dann könnte der Verkehr wieder fließen. Bis dahin müssen Autofahrer Umwege in Kauf nehmen.

Südbrookmerland - In der kommenden Woche wird es für Autofahrer auf der Bundesstraße 72/210 noch einmal anstrengend. Denn ab Dienstag wandert die dortige Baustelle weiter, die Umleitung wird größer. Aber es gibt auch eine gute Nachricht. Am 5. August sollen die Sanierungsarbeiten planmäßig beendet werden. Das teilt Aart Vietor von der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr auf Nachfrage mit.

Bis es so weit ist, müssen sich Autofahrer noch gedulden. Gut zwei Wochen lang soll die Sperrung zwischen Uthwerdum und Georgsheil ab dem 26. Juli dauern. Saniert wird dann auch der Kreuzungsbereich Forlitzer Straße/Auricher Straße/Uthwerdumer Straße. Bisher wurde sie als Umleitung genutzt. Nun soll der Verkehr weiträumig über Marienhafe umgeleitet werden. Von Moordorf geht es dann über die Neue Straße nach Victorbur, über die Tom-Brook-Straße nach Rechtsupweg, dann über die Hauptstraße und Kirchstraße wieder südlich von Marienhafe/Upgant-Schott zurück auf die B 72 nach Georgsheil.

Neue Asphaltdecke für Bundesstraße

In dem gesperrten Streckenabschnitt soll eine neue Asphaltdeckschicht der Fahrbahn aufgetragen werden. Zudem werden teilflächig Asphaltarbeiten am seitlichen Radweg durchgeführt werden. Auch die wegweisende Beschilderung soll erneuert werden, heißt es in einer Mitteilung der Landesstraßenbaubehörde.

Für die Arbeiten muss der Streckenabschnitt komplett gesperrt werden. Soweit die Bauarbeiten es zulassen, soll der Linienbusverkehr innerhalb der Baustelle laut Mitteilung aber aufrechterhalten werden.

Nur eine kurze Verschnaufpause

Sobald die Arbeiten abgeschlossen sind, haben Autofahrer auf der Strecke erst einmal wieder ihre Ruhe. Zumindest eine Weile – denn die nächsten Arbeiten sind bereits in der Planung. Die umfassende Erneuerung des Bundesstraßenabschnitts zwischen Abelitz und Loppersum steht noch an. Sie sollte eigentlich in der zweiten Jahreshälfte 2022 beginnen. Dieser Termin hat sich allerdings nach hinten verschoben. Erst im kommenden Jahr wird der Bau wohl beginnen können.

Geplant ist, den kompletten Unterbau der Straße zu erneuern. Frank Buchholz, Leiter der zuständigen Landesstraßenbaubehörde, rechnet mit einer Bauzeit von rund eineinhalb Jahren. Für diese Zeit soll dann eine Einbahnstraßenregelung in Richtung Emden gelten. Wer von Emden in Richtung Aurich fahren will, muss dann über Riepe oder die Krummhörn ausweichen.

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