Prioritätenlisten aufgestellt Diese Straßen in Ihlow sollen bald saniert werden
Der Ihlower Bauausschusses hat sich auf eine Prioritätenliste für die Sanierung von Straßen geeinigt. Für jeden Ort wurde eine Straße ausgewählt, wo der Bedarf am dringendsten sein soll.
Ihlow - Der Bauausschuss der Gemeinde Ihlow hat sich am Montag auf eine Prioritätenliste für die Straßensanierungen geeinigt. Aus jedem Ort ist eine Straße aufgeführt, die am dringendsten saniert werden muss. Die Liste soll in den nächsten Jahren Stück für Stück abgearbeitet werden. Auch für die Straßenbeleuchtung wurde eine solche Liste erstellt. Um sich ein Bild von den Straßen zu machen, hatte der Bauausschuss eine Bereisung vor genommen.
In Ihlowerfehn standen die „Wieke“ und Königsbarger Weg zur Debatte. Der Bauausschuss einigte sich darauf, der Wieke die größte Priorität zuzuschreiben, da es sich hier um einen Schulweg handelt und die Böschungsabsackungen eine Gefahr darstellen. Zunächst war dabei geplant, in Teilabschnitten vorzugehen. Hinrich Raveling (UWG) schlug jedoch vor, die ganze Wieke in die Prioritätenliste aufzunehmen und die Fertigstellung in einigen Jahren anzuvisieren. Dem stimmte der Ausschuss zu.
Bauhof packt selbst an
In Ochtelbur standen zur Auswahl: der Ochtelburer Weg und der Gänseweg. Da der Gänseweg aber vom Bauhof der Gemeinde ausgebessert werden kann, entschied man sich für eine Sanierung des Ochtelburer Weges. „In diesem Zusammenhang sollte man auch gleich die Brücke sanieren“, gab Anette Lang, Leiterin des Fachbereiches IV bei der Gemeinde, zu bedenken.
In Riepe zog man die Sanierung der Straße „Am Grauen Stein“ der des Alten Teichweges vor. Auch hier handelt es sich um einen Schulweg.
Gefahr für Radfahrer in Westerende-Holzloog
In Bangstede standen der Uppenborgerweg sowie der Donkenweg im Bereich vom 2. Querweg bis zum Malvenweg zur Debatte. Raveling, der auch Ortsvorsteher von Bangstede ist, sagte aber, dass der Bauhof beide Straßen eigenhändig ausbessern wolle.
In Westerende-Holzloog standen zur Auswahl: „Up Diek“ und Norder Weg. Hier folgte der Ausschuss der Empfehlung des Ortsrates und gab der Straße „Up Diek“ die höchste Priorisierung. Durch die starken Bodenwellen bestehe eine Gefahr für Radfahrer.
Für Barstede zog man die Sanierung des Heidkamp vor. Der Neue Weg, der ebenfalls zur Diskussion stand, könne durch den Bauhof eigenhändig ausgebessert werden.
Schulwege im Blick
In Westerende-Kirchloog standen der Wiesenweg und der Alte Postweg zur Auswahl. Auch hier fiel die Entscheidung zugunsten des Wiesenweges aus, weil die andere Straße auch durch den Bauhof eigenhändig ausgebessert werden kann.
Für Ludwigsdorf standen der Immenweg sowie die Abschnitte des Mißgunsterweges zwischen dem Brunnenweg und dem Dimtweg sowie zwischen dem Immenweg und dem Brunnenweg zur Diskussion. Hier folgte der Ausschuss erneut der Empfehlung des Ortsrates und gab dem Mißgunsterweg den Vorrang.
In Ostersander zog man die Sanierung des Weener Weges – ebenfalls ein Schulweg – der des Driefweges vor.
Straßenbeleuchtung ist ein weiteres Thema
Für Ihlowerfehn standen die Straße „An‘t Streek“ sowie die ersten 150 Meter der Straße „Zum weißen Moor“ zur Auswahl. Die Entscheidung fiel hier zugunsten Zum weißen Moor aus. Der Grund: Regenwasser bleibe auf der Straße stehen.
Als letztes wurde für Simonswolde die Sanierung des Kleiwegs priorisiert. Sollte die geplante Kurbelfähre realisiert werden, handele es sich um einen wichtigen Weg für den Tourismus. Die Sanierung des Bunkfahner Weges werde ohnehin noch in diesem Jahr ausgeschrieben.
Bei der Straßenbeleuchtung wurden neue Reihen an der Wieke sowie am Königsbarger Weg in Ihlowerfehn, an der Fennenstraße in Riepe sowie entlang des Benthalmweges in Westerende-Kirchloog auf die Prioritätenliste gesetzt. Außerdem wurden einige einzelne Leuchten aufgenommen – dessen Umsetzung ist laut Kämmerer Harm Ubben aber in der Regel kein Problem. Denn dafür gebe es ein jährliches Budget.