Vatertagsaktion in Großefehn „Timmelfahrt“ läuft schleppend an
Die Gastronomie in Timmel hat sich zusammengetan. An verschiedenen Orten konnten Besucher an Himmelfahrt einkehren. Doch nicht alle waren mit der Resonanz zufrieden.
Timmel - Die große geplante Vatertagssause „Timmelfahrt“ der Timmeler Gastronomie blieb am Donnerstag weitgehend aus. Der größte Teil des Spektakels spielte sich wie von allen erwartet überwiegend auf dem Hafengelände vor der Gaststätte „Zur Mühle“ ab.
Dort wurde gefeiert, gesungen, gegrölt und getanzt. Gastwirt Günther Knälmann war von der Resonanz natürlich begeistert. Am frühen Nachmittag meinte er nur, hier geht nichts mehr.
Gewünschte Resonanz bleibt aus
Gemütlicher war es beim „Pick Up Beach Club“ am Strand des Timmeler Meers. Lars Schröder, einer der drei Mitgesellschafter, zeigte sich am Mittag zufrieden. Timmelfahrt werde seiner Ansicht nach gut angenommen. In den anderen beteiligten Gastros ließ die Resonanz jedoch zu wünschen übrig, es hätte wesentlich besser sein können.
In der Genusskumpelei wurden die beiden Betreiber Lars Hassler und Philipp Behringer erst gegen Mittag zufriedener mit dem Besuch der Gäste. Am Vormittag war bei ihnen der vorgesehene „Elführtje“ für Damen ausgefallen, niemand hatte sich angemeldet.
Schleppender Auftakt für gemeinsame Aktionen
Die Aktion Timmelfahrt, so die Ortsbürgermeisterin Silke Bergmann, war in der Hoffnung, dass sie gut angenommen werde, geplant worden. Alle hätten sich sehr viel Mühe gegeben und eine Menge vorbereitet.
Die Timmelfahrt soll eigentlich der Auftakt für weitere gemeinsame Veranstaltungen sein. Sie sei sich sicher, dass alle, auch wenn es bei dem einen oder anderen vielleicht nicht so verlaufen sei wie erhofft, auch zukünftig an einem Strang ziehen werden. Timmel habe ja das Glück, noch etliche Gastronomen verschiedener Richtungen im Ort zu haben, die nicht unbedingt gegeneinander konkurrieren würden.
Nicht nur Silke Bergmann hatte den Eindruck, auch einige andere Befragte, dass am gestrigen Vatertag nicht so viele Menschen unterwegs waren wie in früheren Jahren vor der Pandemie.