Hamburg  Wo Europa LGBTQIA+-freundlich ist – und wo absolut nicht

Julia Wadle
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Von Julia Wadle
| 21.05.2022 09:01 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Mehr als sieben Prozent der Menschen unter 27 identifizieren sich als homo- oder bisexuell. Foto: Unsplash/Isi Parente
Mehr als sieben Prozent der Menschen unter 27 identifizieren sich als homo- oder bisexuell. Foto: Unsplash/Isi Parente
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Die LGBTQIA+-Community in Deutschland wächst, vor allem junge Menschen identifizieren sich häufiger als homo-, bi- oder pansexuell. Doch auch in Europa werden queere Menschen rechtlich benachteiligt.

In diesem Artikel erfährst Du:

Liebe ist Liebe ist Liebe. Wenn zwei erwachsene Menschen einander begehren und zusammen sein wollen, ist es egal, wie sie sich identifizieren. Was Millenials und Gen Z längst verstanden haben, fällt vielen Boomern nach wie vor schwer.

Das zeigen Daten der „Statista Global Consumer Survey“ zur sexuellen Orientierung in Deutschland. Dafür wurden 23.675 Menschen zwischen 18 und 64 Jahren im Zeitraum zwischen April 2021 und März 2022 befragt. Diese zeigen, dass sich in den jüngeren Generationen deutlich weniger Menschen als heterosexuell definieren, als unter den Boomern und der Gen X.

Wie sich die Identifikation zwischen den Generationen entscheidet, zeigt diese Grafik:

Die NGO „ILGA Europe“ analysiert regelmäßig die rechtliche Lage von Personen aus der LGBTQIA+-Community in Europa und angrenzenden Staaten. Dabei werden unter anderem Kategorien wie Gleichstellung, Familienplanung, Hassverbrechen und Anerkennung des Genders analysiert.

Die LGBTQIA+-freundlichsten Länder sind laut des Rankings Malta, Dänemark und Belgien, am wenigsten Rechte haben queere Menschen in Armenien, der Türkei und Aserbaidschan.

Hier findest Du die komplette Karte:

Deutschland liegt im Länderranking auf Platz 15, ein Platz besser als noch im Vorjahr.

Das freut die Antidiskriminierungsstelle des Bundes:

Diese Punkte kritisiert der „Rainbow Index“ unter anderem in Deutschland:

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