Aurich

Friedensmarkt bringt Geld für Ukraine

 | 01.05.2022 11:43 Uhr  | 1 Kommentar | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Gehandelt und gefeilscht wurde auf dem Friedensmarkt des Ulricianums für den guten Zweck. Foto: Heino Hermanns
Gehandelt und gefeilscht wurde auf dem Friedensmarkt des Ulricianums für den guten Zweck. Foto: Heino Hermanns
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Schüler des Auricher Gymnasiums veranstalteten eine zweite Spendenaktion, an der viele helfende Hände beteiligt waren. Es kam einiges zusammen.

Aurich An vielen Schulen haben die Schüler derzeit das Bedürfnis, etwas für die Menschen in der Ukraine zu unternehmen. Die Bläserklassen des Gymnasiums Ulricianum hatten bereits Mitte März in der Fußgängerzone zu Gunsten der Ukrainer gespielt. Die 130 Schüler brachten auf diese Weise eine vierstellige Summe zusammen.

Entlang der Marktstände auf dem Schulgelände war viel los. Foto: Heino Hermanns
Entlang der Marktstände auf dem Schulgelände war viel los. Foto: Heino Hermanns

Am Sonnabend folgte die zweite Aktion der Schule. Auf dem Schulhof wurde ein Friedensmarkt organisiert. Vor allem die Jahrgänge fünf bis sieben waren diesmal involviert. Aber auch höhere Jahrgänge beteiligten sich an dem Markt, zu dem alle Auricher eingeladen waren.

Familien bastelten

In den Tagen davor war in vielen Familien, aber auch in einigen Kursen und Arbeitsgemeinschaften gebastelt worden. Viele Produkte entstanden, die am Sonnabend angeboten wurden. Auch Pflanzen, die von einer Klasse gezogen worden waren, gab es zu kaufen. Einige Kinder beteiligten sich mit klassischen Flohmarktständen an dem Markt.

Auch Pflanzen, die von einer Klasse gezogen worden waren, gab es zu kaufen. Foto: Heino Hermanns
Auch Pflanzen, die von einer Klasse gezogen worden waren, gab es zu kaufen. Foto: Heino Hermanns

Schulleiter Rüdiger Musolf zeigte sich angesichts des Engagements der Schüler begeistert. Denn alle Einnahmen des Tages sollen in einen Topf fließen und an „Ein Herz für Ostfriesland“, dem Hilfswerk der Zeitungsgruppe Ostfriesland, zu der auch die Ostfriesischen Nachrichten gehören, gehen. Der Einsatz der Kinder und Lehrer hat sich auf jeden Fall gelohnt. Am Ende gingen nach Angaben von Musolf mehr als 4500 Euro auf dem Spendenkonto ein. Geld, mit dem unbürokratisch Flüchtlingen geholfen werden kann. Alle Beteiligten seien „glücklich und stolz“, teilte Musolf mit.