Südbrookmerland

SPD-Fraktion fordert Umsetzung des Kita-Neubaus

Franziska Otto
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Von Franziska Otto
| 14.04.2022 20:03 Uhr | 1 Kommentar | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Die SPD-Spitze in Südbrookmerland fordert die Umsetzung des beschlossenen Kita-Neubaus. Foto: DPA
Die SPD-Spitze in Südbrookmerland fordert die Umsetzung des beschlossenen Kita-Neubaus. Foto: DPA
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Im vergangenen Jahr wurde der Neubau einer fünfzügigen Kita beschlossen. Getan hat sich seitdem wenig. Die SPD-Fraktion fordert nun in einem Brief an den Bürgermeister die Umsetzung.

Südbrookmerland - In einem Brief an Bürgermeister Thomas Erdwiens fordert die SPD-Spitze im Gemeinderat, Helga Gloger und Hange Ukena, die beschlossene Umsetzung des Kita-Neubaus aus dem vergangenen Jahr.

Kurz vor Ende der Wahlperiode hatte sich die SPD mit ihrem Antrag eines fünfzügigen Kita-Neubaus im Gemeinderat durchgesetzt. Darauf weisen auch Ukena und Gloger in ihrem Brief hin. Der Neubau sei mit einer deutlichen Mehrheit von 19 zu zwölf Stimmen beschlossen worden. Seitdem hat sich jedoch wenig getan. In einem Antrag Mitte März äußerte sich die FWG kritisch hinsichtlich des geplanten Neubaus. Demnach bestehe kein Bedarf für eine fünfzügige Kita. Dies habe auch der Landkreis unter Einbeziehung demnächst anstehender An- und Umbauten errechnet. Laut dieser Zahlen fehlten lediglich zwei Krippen- und eine Kindergartengruppe. Letztere soll nach dem Willen der FWG in Münkeboe, im Gebäude der dortigen DRK-Kita geschaffen werden.

Fraktion fordert Neubau in Neu-Ekels

Die SPD-Spitze hält dagegen: Sie fordert die Umsetzung einer fünfzügigen Kita am Standort Neu-Ekels. Weiterhin solle die Trägerschaft der neuen Einrichtung an das Deutsche Rote Kreuz übergeben werden. „Sollte es dann in einigen Jahren ein Überangebot an Betreuungsplätzen geben, wovon die Gruppe SPD/Linke derzeit nicht ausgeht, so könnten dann die Standorte Neu-Ekels und Theene problemlos zusammengelegt werden“, heißt es.

Währenddessen ist der Gemeinde schon jetzt klar, dass zum kommenden Kita-Jahr nicht genügend Betreuungsplätze zur Verfügung stehen werden. Derzeit wird an einer Übergangslösung gearbeitet.

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