Hamburg

Grafik zeigt: Aus diesen Regionen kommen die Superreichen der Welt

Kim Patrick von Harling
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Von Kim Patrick von Harling
| 03.04.2022 13:01 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Wer es sich leisten kann, zeigt es auch hin und wieder gerne. Foto: imago images/Westend61
Wer es sich leisten kann, zeigt es auch hin und wieder gerne. Foto: imago images/Westend61
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Wo die Reichen herkommen: Das Magazin „Forbes“ hat sich genau diesem Thema gewidmet und zeigt auf, aus welchen Ecken der Welt die meisten Milliardäre kommen.

Weltweit gab es 2755 Milliardäre im Jahr 2021. Das hat das Magazin „Forbes“ herausgefunden. Das sind sage und schreibe 660 Superreiche mehr als noch im Jahr davor. Seit dem Beginn des Ukraine-Krieges rücken vor allem die reichen Oligarchen aus Russland in den Fokus der Weltbevölkerung. Yachten, Villen, Helikopter und teure Autos werden im Rahmen von Sanktionen beschlagnahmt oder stillgelegt. Doch es gibt nicht nur superreiche Oligarchen, wie nun „Forbes“ im Rahmen für „The Richest in 2021“ aufgezeigt hat.

Als Grafik übersetzt zeichnet sich ein spannendes Bild. Nicht etwa Russland steht in Sachen Milliardäre im weltweiten Vergleich an der Spitze. Die meisten Superreichen kommen aus Nordamerika. Wie „Forbes“ berichtet, gibt es hier 724 Milliardäre. Danach folgt China, das es auf 698 Milliardäre kommt:

Deutschland beheimatet 136 Milliardäre, knapp vor Russland mit 118 Reichen. Die Aldi-Erben mit Beate Heister, Karl Albrecht Junior und Familie sowie Kaufland- und Lidl-Besitzer Dieter Schwarz und Susanne Klatten (Erbin des Industriellen Herbert Quandt) führen die innerdeutsche Rangliste an.

Die wenigsten Milliardäre kommen aus Afrika (16), davor liegt noch Südamerika (85). Übrigens: Die zehn reichsten Männer der Welt haben ihr Vermögen seit Beginn der Corona-Pandemie laut einem Oxfam-Bericht verdoppelt. Die Wohltätigkeitsorganisation erklärte, dass deren Vermögen von 700 Milliarden Dollar (613 Milliarden Euro) auf 1,5 Billionen Dollar angestiegen sei, was einem Durchschnittszuwachs von 1,3 Milliarden Dollar pro Tag entspricht. Demnach stieg das Vermögen der Milliardäre während der Pandemie stärker als in den gesamten 14 Jahren zuvor.

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