Aurich
Klitschko-Film brachte Spenden für die Ukraine ein
Das Auricher Kino zeigte im Rahmen einer bundesweiten Aktion den Dokumentarfilm „Klitschko“ und sammelte so Spenden für die Ukraine. Beim Ticketpreis gab es dabei eine Besonderheit.
Aurich - Mit einer Spendenaktion haben Kinos in ganz Deutschland am vergangenen Wochenende Spenden für die Ukraine gesammelt. Auch das Auricher Lichtspielhaus beteiligte sich. Im Rahmen einer spontanen Sondervorstellung wurde am Sonntag der Dokumentarfilm „Klitschko“ über die ukrainischen Brüder Vitali und Wladimir Klitschko gezeigt. Der komplette Erlös wird an BILD hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“ gespendet.
„Die Resonanz war in Ordnung“, meinte die Betreiberin des Auricher Kinos, Astrid Muckli. Wie hoch der Erlös in Aurich war, wollte sie nicht mitteilen. Bundesweit kamen 180.000 Euro zusammen. Viele der Gäste entschieden sich dabei für einen höheren Spendenbetrag. Denn den Preis für die Kinokarte konnten die Besucher selbst auswählen: 10, 20 oder 25 Euro waren die Optionen. „Wir freuen uns, dass viele auch einen der höheren Beträge ausgewählt haben und bedanken uns bei allen Teilnehmern der Aktion“, sagte Muckli. Das Auricher Kino hatte bereits seine Beleuchtung auf die ukrainischen Farben blau und gelb umgestellt und so seine Solidarität mit dem Land zum Ausdruck gebracht.
Die bundesweite Aktion geht zurück auf die Cineplex-Gruppe zusammen mit dem Majestic Filmverleih. Hunderte Kinos beteiligten sich. Der gezeigte Film „Klitschko“ aus dem Jahr 2011 handelt vom Leben der beiden Boxweltmeister Vitali und Wladimir Klitschko. Dabei geht es unter anderem um ihre Kindheit in der Ukraine, ihre Anfänge im Sport und ihren Umzug nach Deutschland. Vitali Klitschko ist aktuell Bürgermeister der ukrainischen Hauptstadt Kiew. Zusammen mit seinem Bruder macht er sich aktuell für sein Heimatland stark.