Aurich

Fußgängerzone: Alten Steinen folgt die Neugestaltung

Heino Hermanns
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Von Heino Hermanns
| 18.03.2022 10:38 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Mit den alten Pflastersteinen werden in der Burgstraße Baulücken geschlossen. Foto: Romuald Banik
Mit den alten Pflastersteinen werden in der Burgstraße Baulücken geschlossen. Foto: Romuald Banik
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Der Tiefbau der Versorger ist in der Auricher Fußgängerzone abgeschlossen. Nun werden die Baugruben mit den alten Steinen geschlossen. Fast gleichzeitig beginnt auch die Neugestaltung.

Aurich - Etwas ansehnlicher wird derzeit die Auricher Fußgängerzone gestaltet. Nach den großen Bauarbeiten, bei denen Ver- und Entsorgungsleitungen über Monate hinweg erneuert worden sind, waren die Baugruben nur provisorisch verfüllt und mit Sand abgedeckt worden. Jetzt werden diese Stellen gepflastert. Das sagt Stadtsprecher Johann Stromann auf ON-Anfrage. Bei der Vergabe der Tiefbauarbeiten für die Versorger sei es im Auftrag enthalten gewesen, die Pflasterung wieder herzustellen. Angesichts des nahenden Ostergeschäftes habe die Stadt nun darauf gedrängt, die Arbeiten auch zu erledigen. Das sei einerseits aus der Sicht des Stadtmarketings geboten, so Stromann. Andererseits gehe es auch um die Verkehrssicherheit in der Fußgängerzone, die von der Stadt Aurich gewährleistet werden müsse. Schließlich hätten die Kaufleute entlang der Fußgängerzone Wert auf die Pflasterung gelegt. Denn durch die Schotterflächen sei viel Sand in die Läden getragen worden.

Carolinengang wird provisorisch hergerichtet

Mit der Neugestaltung der Fußgängerzone soll ab Mai dieses Jahres begonnen werden. Dennoch lohne sich die Pflasterung mit den alten Steinen, sagt Stromann. Denn begonnen werde mit der Neugestaltung an der Einmündung der Osterstraße in die Große Mühlenwallstraße. Erst 2023 werde auch die Burgstraße neu gestaltet. So lange sollten die Schotterflächen aber nicht bleiben.

Der Carolinengang ist ramponiert und soll zunächst provisorisch hergerichtet werden. Foto: Romuald Banik
Der Carolinengang ist ramponiert und soll zunächst provisorisch hergerichtet werden. Foto: Romuald Banik

Eine reine Holperpiste ist derzeit auch der Carolinengang. Durch den Abriss des Gebäudes, in dem „Arno’s Hirsch“ untergebracht war und den Neubau an der Stelle, ist das Pflaster beschädigt, mit Asphalt geflickt oder durch Schotter ersetzt worden. Im Bereich des ehemaligen „Kattul“ am Georgswall hat der neue Besitzer des Hauses zudem die Absperrung entfernt, die nach dem Streit mit der Stadt wegen der Überwegung vor einigen Jahren aufgebaut worden war. Laut Stromann soll nun der Carolinengang kurzfristig mit einer wassergebundenen Deckschicht versehen werden. Nach der Sommersaison erfolge dann eine einheitliche Pflasterung. „Das ist auch mit den Anliegern so abgesprochen“, sagt Stromann.

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