Berlin

Notvorrat: Lebensmittel, die Sie auf jeden Fall zu Hause haben sollten

Marvin Weber
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Von Marvin Weber
| 14.03.2022 11:30 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Notfallvorsorge: Lebensmittel, die Sie auf Vorrat zu Hause haben sollten. Foto: imago images/Jochen Tack
Notfallvorsorge: Lebensmittel, die Sie auf Vorrat zu Hause haben sollten. Foto: imago images/Jochen Tack
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Nicht nur für eine Corona-Isolation sollten Sie einen kleinen Notfall-Vorrat an Lebensmitteln zu Hause anlegen. Was im Vorratsschrank für mögliche Katastrophen nicht fehlen sollte und welche Tipps es zu beachten gilt.

Um für einen Notfall wie die plötzliche Corona-Isolation oder auch Naturkatastrophen wie Hochwasser, einen extremen Wintereinbruch oder einen längeren großflächigen Stromausfall vorbereitet zu sein, ist es sinnvoll, einen gewissen Vorrat an Lebensmitteln zu Hause zu haben. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BKK) gibt einige Tipps, die sie beim Zusammenstellen des Notvorrats beachten sollten.

Die Behörde rät dazu, einen Vorrat aufzubauen, mit dem Sie über einen Zeitraum von zehn Tagen mit Essen und Trinken über die Runden kommen. Besonders wichtig dabei ist der Wasservorrat. Pro Tag und Person sollten Sie zwei Liter Flüssigkeit einkalkulieren. Für den Zehn-Tages-Vorrat macht das pro Kopf nach Adam Riese 20 Liter. Mehrere Jahre halt- und genießbar ist vor allem Wasser in Glasflaschen. Mit einberechnet sind in den zwei Litern pro Tag bereits ein halber Liter, den Sie zum Kochen verwenden können.

Beim Essen sollten Sie nach Angaben der Behörde mit rund 2200 Kilokalorien pro Tag und Person rechnen, die den Energiebedarf eines Erwachsenen abdecken. Einen Überblick, wie viel dies konkret für eine Person oder auch eine ganze Familie bedeutet, können Sie mithilfe des Vorratskalkulators des Bundesministeriums bekommen.

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Die Vorräte sollten Sie kühl und trocken lagern und regelmäßig auf einen Schädlingsbefall kontrolliert werden. Die lange haltbaren Lebensmittel gehören weiter nach hinten in den Vorratsschrank, die etwas verderblicheren weiter nach vorne. Das BKK rät zu einem „lebenden Vorrat“, also Teile des Notvorrats immer wieder im Alltag zu verbrauchen und neu zu kaufen. Zudem sollten Sie bei ihrer Notfall-Kalkulation auch die Haustiere nicht vergessen und an Nahrung und Einstreu denken.

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