Ihlow

Dutzende Paletten mit Hilfsgütern

| | 11.03.2022 18:37 Uhr | 1 Kommentar | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Die Pakete wurden von Landguth-Mitarbeiter im Lkw verstaut. Foto: Romuald Banik
Die Pakete wurden von Landguth-Mitarbeiter im Lkw verstaut. Foto: Romuald Banik
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Bei der Firma Landguth in Riepe wurde am Freitag ein zweiter Lkw mit Hilfsgütern für die Ukraine beladen. Und das ist noch nicht das Ende der Aktion.

Ihlow - Eigentlich war geplant, eine Lkw-Ladung voller Hilfsgüter vom Tierproduzenten Landguth in Riepe zur Ukraine zu bringen. Weil die Spendenbereitschaft der teilnehmenden Unternehmen, der Landguth-Mitarbeiter sowie von Privatpersonen aber so groß war, ist am Freitag bereits der zweite Lkw beladen worden. Am Montag soll auch noch ein drittes Fahrzeug in das Kriegsgebiet aufbrechen.

Per Gabelstapler wurden die Hilfsgüter in den Lkw geladen. Foto: Romulad Banik
Per Gabelstapler wurden die Hilfsgüter in den Lkw geladen. Foto: Romulad Banik

Zu den Hilfsgütern zählen vor allem Lebensmittel und Hygieneprodukte. Palettenweise Konservendosen samt Dosenöffner, Müsliriegel, Klopapier oder Zahnbürsten werden in die Ukraine gebracht. Aber auch an Baby- und Tiernahrung haben die Helfer gedacht. Wichtig für die Menschen in der Ukraine sind auch medizinische Produkte wie Verbandskästen, Medikamente oder Desinfektionsmittel, welche ebenfalls in den Lkw geladen wurden. Sogar ein E-Scooter für gehbehinderte Menschen wurde gespendet.

Von Konserven überWindeln bis zu Gehhilfen

Insgesamt lagerten am Freitag zwischen 60 und 70 Paletten mit Hilfsgütern bei Landguth. Einige wurden am Freitag von Landguth-Mitarbeitern in den Lkw verladen, die anderen werden beim Transport am Montag untergebracht. Kleidung und Spielzeug nimmt der Riepster Betrieb nicht entgegen. Laut ihren Kontakten in die Ukraine wird dies von den Menschen vor Ort aktuell nicht benötigt.

Packten am Freitag mit an: Marco Alber (von links), Karsten Wilts, Wiebke Hoffmann, Stephan Triebel, Rainer Schönsee, Saskia Schadewald und Julia Reinema. Foto: Romuald Banik
Packten am Freitag mit an: Marco Alber (von links), Karsten Wilts, Wiebke Hoffmann, Stephan Triebel, Rainer Schönsee, Saskia Schadewald und Julia Reinema. Foto: Romuald Banik

Die Einnahmen des letzten Werksverkaufs am vergangenen Sonnabend möchte Landguth auch den Menschen in der Ukraine zugutekommen lassen. Etwa 12.150 Euro sind dabei zusammengekommen. Zum einen hat das Riepster Unternehmen davon Hilfsgüter gekauft, zum anderen wird ein Teil des Geldes Hilfsorganisationen gespendet.

Da die Lage an der Grenze unübersichtlich ist, bringt der zweite Lkw die Hilfsgüter direkt in die ukrainische Stadt Lwiw. Von dort werden die Spenden dann weiter verteilt. Wohin genau sie kommen, steht noch nicht fest. Die Hilfsgüter der ersten Fuhre gingen laut Landguth unter anderem an ein Waisenheim.

Zu den Hilfsgütern gehörten neben Lebensmitteln auch Hygiene-Produkte wie Klopapier. Foto: Romuald Banik
Zu den Hilfsgütern gehörten neben Lebensmitteln auch Hygiene-Produkte wie Klopapier. Foto: Romuald Banik

Insgesamt unterstützten etwa 20 Unternehmen aus Ihlow und Umgebung die Aktion. Sie spendeten Hilfsgüter oder Lebensmittel. Bei Landguth wurden diese schließlich vor dem Transport in die Ukraine verpackt und gelagert.

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