Aurich

Nervenflattern und neue Hoffnung

| | 07.03.2022 17:23 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Rahe zeigte auf eigener Strecke Nerven und muss nun gehörig um Platz drei in der Landesliga bangen. Foto: Wilfried Gronewold
Rahe zeigte auf eigener Strecke Nerven und muss nun gehörig um Platz drei in der Landesliga bangen. Foto: Wilfried Gronewold
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Rahe strauchelt in der Boßel-Landesliga der Männer im Kampf um Platz drei. Dafür rechnet sich nun eine andere Mannschaft Chancen aus.

Aurich - Jetzt wird es richtig spannend im Kampf um Platz drei in der Boßel-Landesliga der Männer: Ostfrisia Rahe hat seine gute Ausgangsposition nach einem überraschenden Unentschieden auf eigener Strecke gegen Westeraccum aus der Hand gegeben und kann den dritten Platz am letzten Spieltag am kommenden Sonntag nicht mehr aus eigener Kraft schaffen.

Gute Aussichten hat plötzlich Schirumer Leegmoor nach einem denkwürdigen Auswärtssieg in Stedesdorf. Am letzten Spieltag geht es zu Hause gegen den Dritten Burhafe. Meister Pfalzdorf siegte souverän gegen Südarle, Dietrichsfeld verlor in Burhafe.

Rahe – W´accum 2:2

-1,066/1,127/0,100/-0,133

Die Enttäuschung bei Rahes Mannschaftsführer Gert Mimke Köllmann war riesig nach dem Unentschieden gegen den Fastabsteiger Westeraccum. „Wir müssen jetzt auf Schützenhilfe aus Leegmoor hoffen am letzten Spieltag“, sagte Köllmann. Die Rahester verschliefen den Start in den Wettkampf, gleich zu Beginn lagen alle vier Gruppen zurück.

Bei der Wende lagen die Rahester Holzgruppen zwei Würfe hinten, die Gummigruppen lagen aber in der Addition drei Würfe vorne. Am Ende fehlten der Heimmannschaft ganze 122 Meter zum doppelten Punktgewinn. „Unsere Leistung war durchschnittlich, wir haben sicherlich schon bessere Wettkämpfe in dieser Saison abgeliefert. Aber Accum war auch ein starker Gegner, das muss man schon zugeben“, so Mannschaftsführer Köllmann.

Burhafe - Dietrichsf. 10:3

-3,077/7,027/2,112/0,094

Die Hoffnungen der Auricher Mannschaften aus Rahe und Schirumer Leegmoor lagen auf den Dietrichsfeldern, doch die Mannschaft um Matthias Niendieker musste sich letztlich wegen eines rabenschwarzen Tages der zweiten Holzgruppe in Burhafe geschlagen geben. „Wir hätten gerne Schützenhilfe geleistet“, sagte Mannschaftsführer Niendieker. Bis zur Wende sah es noch sehr gut aus für die Dietrichsfelder Friesensportler. „Bis dahin hatten wir noch leichte Vorteile, wir hätten durchaus gewinnen können“, so Niendieker. Doch auf dem Rückweg brach die zweite Holzgruppe ein und kam mit einem Rückstand von sieben Würfen ins Ziel. Am kommenden Wochenende kann Matthias Niendieker nach dem Duell gegen Reepsholt dann endlich einen Strich unter die verkorkste Saison machen.

Stedesd. - Leegmoor 2:6

0,094/-1,073/2,043/-4,140

Ein Auswärtssieg für Schirumer Leegmoor genau zum richtigen Zeitpunkt. Und auch die Form bei der Mannschaft um Kapitän Jannes Koch scheint auf der Saisonzielgeraden zu stimmen. „Das war denkwürdig. Unsere Gummigruppe hat einen Streckenrekord geworfen“, sagte Koch. Die Heimmannschaft war 15 Würfe besser als im Durchschnitt und verlor dennoch gegen bärenstarke Leegmoorer. „Ein Sieg zum richtigen Zeitpunkt“, meinte Koch. Seine Mannschaft wird nun motiviert in das Saisonfinale gegen Burhafe gehen.

Pfalzdorf - Südarle 14:0

0,121/5,136/3,016/4,132

Der neue und alte Landesliga-Meister verlebte einen ruhigen Wettkampf gegen Südarle. „Wir haben einen durchschnittlichen Wettkampf geliefert, aber Südarle kam trotzdem nicht für einen Sieg infrage“, sagte Pfalzdorfs Mannschaftsführer Mathias Cremer. Bereits zur Wende führte die Heimmannschaft mit fünf Würfen. Einzig die erste Holzgruppe der Pfalzdorfer zeigte ungewohnte Schwächen und kassierte eine knappe Meterniederlage. Am letzten Spieltag in Westeraccum darf Pfalzdorf nun das Zünglein an der Waage spielen im Abstiegskampf der Landesliga.

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