Bremen

Streit unter Jugendlichen am Bahnhof ruft Bundespolizei auf den Plan

Marco Julius
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Von Marco Julius
| 08.02.2022 16:14 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Diese Waffen stellte die Polizei bei Jugendlichen sicher. Foto: Bundespolizei
Diese Waffen stellte die Polizei bei Jugendlichen sicher. Foto: Bundespolizei
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Die Bundespolizei hat am Bremer Bahnhof bei Jugendlichen gleich mehrere Waffen sichergestellt.

Aus bisher unklaren Gründen ist es am Montag gegen 17.15 Uhr am Bremer Hauptbahnhof zu einem Streit zwischen einer Gruppe von neun Jugendlichen gekommen. Dabei wurde laut Bericht der Polizei ein 16jähriger Jugendlicher durch zwei andere Jugendliche festgehalten und gegen eine Scheibe gedrückt. Die jungen Kontrahenten im Alter zwischen 13 und 16 Jahren trennten sich erst beim Eintreffen der Bundespolizisten. Der Vorfall sorgte am Montagnachmittag im Bremer Hauptbahnhof für Aufsehen.

Zur Aufklärung des Sachverhaltes wurden alle Jugendlichen mit auf die Wache genommen. Sie hatten mehrere Waffen dabei: Eine über 30 Zentimeter lange Machete, ein Rasiermesser und ein Taschenmesser. Auch wenn diese Waffen im Streit nicht eingesetzt wurden, so führte ein 16-Jähriger die Machete verdeckt unter der Jacke und zugriffsbereit mit sich, teilt die Polizei mit. Auch einen Grund für das Mitführen eines Rasiermessers konnte ein anderer Jugendlicher nicht glaubhaft vortragen, denn er hatte noch nicht mal einen Bart, betont die Polizei vielsagend.

Da hier mehrere Ordnungswidrigkeiten vorlagen, wurden die Waffen sichergestellt und die Erziehungsberechtigten informiert. Die Bundespolizei bittet Eltern in diesem Zusammenhang, mit ihren Kindern darüber zu sprechen, dass Messer und gefährliche Gegenstände im öffentlichen Verkehr nicht geführt werden sollen. Insbesondere bei Streitigkeiten ist es nie auszuschließen, dass diese Messer eingesetzt werden.

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