Aurich
Walle muss weiter auf Sanierung warten
Die Aschenbahn auf dem Sportplatz in Walle ist laut Ortsrat in desolatem Zustand, Schul- und Vereinssport nur noch teilweise möglich. Trotzdem ist städtischer Betriebshof nicht in der Lage, die Bahn zu reparieren.
Aurich - Die Aschenbahn auf dem Sportplatz in Walle ist überwuchert, teilweise gibt es Versackungen, Baumwurzeln unter der Bahn werden zu gefährlichen Hindernissen – so beschreibt Ortsbürgermeisterin Monika Gronewold (CDU) den Zustand des Sportplatzes. Der Ortsrat beantragte deshalb im Sozialausschuss am Dienstag die zügige Sanierung des städtischen Geländes. Denn dort soll auch Schulsport stattfinden und der SV-Komet Walle trainieren.
Doch daraus wird nichts. Der Versuch der Stadt, den Auricher Betriebshof mit den Arbeiten zu beauftragen scheiterte, wie Fachdienstleiterin Brigitte Weber den Ausschussmitgliedern mitteilen musste.
Betriebshof hat keine personellen Kapazitäten
„Der Betriebshof hat uns eindeutig signalisiert, dass sie derzeit keine personellen Kapazitäten haben, um diese Anlage instand zu setzen und den Auftrag auszuführen“, teilte Weber mit. Entsprechend müsste der Auftrag an eine Fremdfirma vergeben werden.Was das kostet, weiß aber niemand. Die Kosten müssten zunächst ermittelt werden, so Weber.
Ingeborg Hartmann-Seibt (SPD) beantragte deshalb, dass die Stadt die Kosten ermittelt und der Antrag dann wieder bei den Haushaltsberatungen auf den Tisch kommt.
Was das bedeutet, ahnte Monika Gronewold schon. Es wird lange dauern. Denn Haushaltsberatungen ziehen sich in Aurich erfahrungsgemäß hin. Das Problem: Zeit haben weder die 450 Mitglieder des SV-Komet Walle, noch die Schule für den Schulsport oder die Nordic-Walking-Gruppe, die die Bahn nutzt. Nach langen Pausen durch die Pandemie wollen sie die Bahn nun aber alle wieder nutzen. Deshalb drängte Gronewold auf eine zeitnahe Reparatur. Der Erste Stadtrat Hardwig Kuiper sagte unabhängig vom Antrag zu, noch einmal die Dringlichkeit der Reparatur herauszustellen. Insbesondere, was die Verkehrssicherungspflicht angeht. Denn als Eigentümer ist die Stadt für das Grundstück verantwortlich.