Aurich

Auricher Politik stimmt geschlossen für Begrenzung der Realschule

| | 31.01.2022 20:11 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Abstimmung: Die Politik stimmt geschlossen für die Begrenzung der Realschule. Foto: Romuald Banik
Abstimmung: Die Politik stimmt geschlossen für die Begrenzung der Realschule. Foto: Romuald Banik
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Mit dem Beschluss zur Fünfzügigkeit scheint die Zukunft der Auricher Realschule geebnet. Diese Entscheidung der Politik hat für Schüler, die nicht aus Aurich kommen, große Auswirkungen.

Aurich - Die Auricher Politik hat sich geschlossen für die Begrenzung der Kapazitäten der Auricher Realschule ausgesprochen. Einstimmig hat der Schulausschuss am Montag für die künftige Fünfzügigkeit gestimmt. Das heißt, mehr als fünf Klassen pro Jahrgang soll es künftig nicht mehr geben. Die vorhandenen rund 150 Plätze (30 Kinder in fünf Klassen) werden vorrangig an Auricher Kinder vergeben. Kinder aus anderen Gemeinden, wie etwa Moordorf, haben kaum noch eine Chance, einen Platz an der Auricher Realschule zu bekommen (wir berichteten). Der Beschluss muss vom Stadtrat noch bestätigt werden.

„Es ist richtig, dass wir als Auricher etwas für Auricher Schüler machen. Die Moordorfer haben ihre Realschule selbst an die Wand gefahren“, sagte Artur Mannott (CDU). Es sei nicht an Aurich, dies auszugleichen.Auch eine Außenstelle der Realschule in anderen Räumen irgendwo im Stadtgebiet ist von der Politik nicht gewünscht. „Zur Schule gehört ein gemeinsamer Geist und dazu gehört es auch, räumlich zusammen zu sein. Schule ist nicht, Klassenräume über die Stadt zu verteilen“, sagte Harald Bathmann (SPD).

Ausbau der Fachräume beschlossen

„Die Realschule in Aurich ist in einer Notlage und die besteht schon lange“, sagte Reinhold Mohr von den Grünen, der selbst zwei Jahrzehnte lang Lehrer an der Realschule war. Pendeln sei weder für Lehrer noch für Schüler förderlich und zumutbar. Die Grünen halten die Fünfzügigkeit deshalb als Notwehrmaßnahme für richtig.

Auch der Ausbau der Realschule mit acht Fachräumen ist vom Schulausschuss einstimmig abgenickt worden. Für rund 3,8 Millionen Euro sollen zwei PC-Räume, zwei Kunsträume, zwei Technikräume, ein Biologieraum und ein Naturwissenschaftsraum in einem Anbau entstehen. Außerdem sind in dem Gebäude weitere Toilettenanlagen für Jungen und Mädchen geplant.

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