Aurich

2022 soll es wieder etwas auf die Ohren geben

| | 30.01.2022 10:23 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Das Rock-Festival „Let the Bad Times Roll“ konnte im letzten Jahr zumindest für einen Tag stattfinden. Für 2022 ist wieder das volle Festival geplant.. Foto: Stefan Liening
Das Rock-Festival „Let the Bad Times Roll“ konnte im letzten Jahr zumindest für einen Tag stattfinden. Für 2022 ist wieder das volle Festival geplant.. Foto: Stefan Liening
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Die Corona-Pandemie hat weiterhin großen Einfluss auf die Veranstaltungsbranche. Einige Konzerte und Festivals in Aurich und Umgebung sind für 2022 aber in Planung.

Aurich - Einige Veranstalter wagen in diesem Jahr wieder ein Musikfestival, andere warten lieber noch ab. Die Entwicklung der Corona-Pandemie lässt sich schwer einschätzen. Viele Organisatoren setzen aber darauf, dass die Lage im Sommer wieder entspannter ist.

Klassik-Fans dürfen sich sowohl auf die Gezeiten-Konzerte, als auch den Musikalischen Sommer freuen. Beide Veranstaltungen sind noch in der Detailplanung. Der Zeitraum steht aber jeweils schon fest. So sollen die Gezeiten-Konzerte vom 4. Juni bis zum 7. August über die Bühne gehen. „Wir planen erst einmal mit dem vollen Festivalumfang“, sagte Gerd Ufkes von der Ostfriesischen Landschaft den ON. Im Notfall könnte das Programm noch den geltenden Corona-Regeln angepasst werden. Ähnlich hatten die Organisatoren auch im letzten Jahr verfahren. Das Programm soll dabei Mitte März feststehen. Dann beginnt planmäßig auch der Ticketverkauf.

Veranstalter wollen spontan reagieren

Ähnlich sieht es auch beim Musikalischen Sommer aus. Dieser soll vom 17. Juni bis zum 31. Juli stattfinden. Die einzelnen Konzerttermine sollen Ende März bekannt gegeben werden. Dann startet auch hier planmäßig der Ticketverkauf, so Festivalleiter Ivan König. Die Veranstalter hoffen, das Festival unter der 3G-Regel durchführen zu können.

Noch ist aber unklar, inwieweit die Veranstaltungsräume dann ausgelastet werden können. Eine Möglichkeit wäre es auch, die Teilnehmerzahlen der Konzerte zu reduzieren und dafür mehr Termine anzubieten. Geplant wird dabei erst einmal mit 20 Programmpunkten und damit etwas weniger als den üblichen 30 Konzerten. Der Zeitrahmen ist außerdem etwas enger.

Rock-Festival mit Camping in Planung

Wer es lieber rockig mag, kann sich auf das Festival „Let the Bad Times Roll“ in Manslagt freuen. 2020 musste das Open Air pausieren. Im August konnte es zumindest für einen Tag wieder stattfinden. „Das Ergebnis hat uns darin bestärkt, auch für dieses Jahr die Planungen nicht auszusetzen“, teilte Frauke Jungenkrüger vom Verein LTBTR mit. Das Festival wird vorerst in seiner bekannten Form mit Livemusik an zwei Festivaltagen geplant. Vom 24. bis 25. Juni soll die Veranstaltung über die Bühne gehen.

Die Bewerbungsphase für Bands ist bereits abgeschlossen. Geplant sind Auftritte von regionalen, überregionalen und auch internationalen Bands aus den Bereichen Pop, Rock, Punk, und Metal. Auch Camping ist wieder geplant, ebenso wie eine Spendenaktion für den guten Zweck. „Uns ist es wichtig startklar zu sein, wenn die Umstände es wieder zulassen“, so Jungenkrüger.

Großefehn Open Air fällt aus

Für das Großefehn Open Air steht hingegen fest: Auch in diesem Jahr wird die Veranstaltung nicht stattfinden. „Das ist mir noch zu unsicher“, erklärte Organisator Jann Ubben auf ON-Nachfrage. Normalerweise wurden schon um Weihnachten herum Tickets verkauft. Das kam für Ubben im letzten Jahr aber noch nicht infrage. „Ich halte mich lieber noch zurück“, meinte er.

Auch die Oldenburger Veranstaltungsagentur boese plant derzeit keine Konzerte oder Festivals in Aurich. Vor der Corona-Pandemie wollte das Unternehmen erstmals das Vagabunden-Festival in Aurich durchführen. Pandemiebedingt ist es dazu nie gekommen. Stattdessen gab es im letzten Sommer ersatzweise einige Picknick-Konzerte. Auch diese sind aber vorerst nicht in Planung.

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