Emden

Emder bildeten Menschenkette gegen Hass und Hetze

| 16.01.2022 19:02 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
Mehrere Gruppen nahm an der Menschenkette teil, unter anderem die SPD. Foto: Stephanie Fäustel
Mehrere Gruppen nahm an der Menschenkette teil, unter anderem die SPD. Foto: Stephanie Fäustel
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Am Sonnabend fand eine Mahnwache gegen „Hass, Hetze und Verschwörungsmythen“ in Emden statt. Es kamen mehr Teilnehmer als erwartet.

Emden - Mit einer Menschenkette gegen „Hass, Hetze und Verschwörungsmythen“ haben am Sonnabend rund 400 Teilnehmer in Emden für gesellschaftliche Solidarität und wissenschaftsbasierte Politik demonstriert. Nach Angaben der Polizei Leer/Emden stellte die Menschenkette sich unter Beachtung der Corona-Auflagen in Stadtgarten und in der Großen Straße auf. „Das ist alles sehr ruhig verlaufen“, so eine Polizeisprecherin. Initiiert hatten die Veranstaltung die „AG gegen Rechts“ der Hochschule Emden/Leer, die „Tegenkrabben“ und Mitglieder der Partei „Die Linke“. Weitere Gruppen wie die IG Metall schlossen sich an. Die Menschenkette war ein Gegenstatement zu den Protesten gegen die Corona-Politik.

In der Großen Straße kritisierten die Teinehmer mittels Plakaten, dass Corona-Maßnahmenkritiker sich bundesweit nicht von nationalistischen Strömungen distanzieren, die die Proteste unterstützen. Foto: Stephanie Fäustel
In der Großen Straße kritisierten die Teinehmer mittels Plakaten, dass Corona-Maßnahmenkritiker sich bundesweit nicht von nationalistischen Strömungen distanzieren, die die Proteste unterstützen. Foto: Stephanie Fäustel

Im Dezember und zuletzt Anfang Januar hatten sich in Emden mehrere Hundert Menschen versammelt, um gegen die Pandemie-Politik, insbesondere eine mögliche Impfpflicht, zu demonstrieren. Bereits am 18. Dezember hatte es eine erste größere Gegendemo gegeben, die seinerzeit am Hauptbahnhof startete.

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