Aurich
Baustart: Jetzt versperren Bagger die Straße „Zum Haxtumerfeld“ in Aurich
Nach der Sperrung sind nun die Baumaschinen an der Straße „Zum Haxtumerfeld“ angerückt. Für Autofahrer ist der Weg nun endgültig gesperrt. Die Stadt kontrolliert aber keine Ausweichrouten.
Aurich - Noch am Ende der Woche haben sich Anwohner darüber beschwert, dass die eigentlich gesperrte Straße „Zum Haxtumerfeld“ trotzdem von Autofahrern als Schleichweg genutzt wird. Doch damit ist jetzt Schluss: Am Montag rollten die ersten Bagger und Baufahrzeuge an. Jetzt ist ein Umfahren der Absperrbaken nicht mehr möglich.
Wie berichtet, ist die Straße für den Kfz-Verkehr in Höhe der Brücke über dem Ems-Jade-Kanal bis voraussichtlich 11. Februar voll gesperrt. Zunächst soll ein Durchlass-Bauwerk im Klärwerksgraben erneuert werden. Diese Vorbereitung ist laut Stadt Aurich für den Neubau des Radweges erforderlich. Innerhalb des nächsten halben Jahres soll das nur 570 Meter lange fehlende Teilstück des Radweges zwischen Grundschule Upstalsboom/Ems-Jade-Kanal und Westerfelder Straße gebaut werden.
Stadt prüft Nutzung der Umleitung nicht
Noch am Freitag hatten Autofahrer die Straße trotz Absperrbaken als Schleichweg genutzt, indem sie um die Baken herumfuhren. Dies war möglich, weil die Straße für Radfahrer und Fußgänger grundsätzlich zugänglich bleibt.
Schon am Donnerstag hatten ON-Leser kritisiert, dass die Ausschilderung der Vollsperrung und der Umleitung ungenügend sei. Welchen Weg die Autofahrer nun tatsächlich nutzen - ob den der offiziellen Umleitung über den Auricher Innenstadtring und die Kirchdorfer Straße - oder andere Wege, ist der Stadt Aurich nicht bekannt.
Auf Nachfrage, wie die Verkehrsströme nun verlaufen, sagte Sprecher Johann Stromann, das würde von der Verwaltung nicht beobachtet. Die Umleitung sei vorher bekannt gemacht worden. Damit scheint die Sache für die Stadt erledigt. In den kommenden Tagen wird sich zeigen, ob die Autofahrer andere Wege finden werden. Zumindest am Montag berichteten Anwohner nicht von einem erhöhten Verkehrsaufkommen durch die zusätzliche Sperrung. „Es fahren hier grundsätzlich zu viele Autos durch die Fahrradstraße“, sagte Michael Rabenda, Anwohner im Grünen Weg. Bisher sei aber keine Änderung im Vergleich zu vor der Sperrung zu spüren.