Bremen
Feuer im Dachgeschoss zerstört großes Wohnhaus in Bremen
Ein Feuer hat am Montagabend weite Teile eines großen Wohnhauses an der Straße „Am Lehesterdeich“ in Bremen zerstört. Zwei Personen mussten mit Verdacht auf Rauchgasvergiftungen ins Krankenhaus gebracht werden.
Wie die Feuerwehr mitteilt, setzten die Bewohner des Hauses um 19.16 Uhr selbst den Notruf ab. Aufgrund der bestätigten Feuermeldung alarmierte der Einsatzsachbearbeiter ein Großaufgebot: zunächst Einheiten der Feuer- und Rettungswachen 1 und 2, der Freiwilligen Feuerwehr Bremen-Lehesterdeich, des stadtbremischen Rettungsdienstes und den Einsatzleitdienst - kurz darauf weitere Einsatzkräfte der Wachen 4 und 5 sowie den Direktionsdienst.
Zwei Personen im Krankenhaus
Beim Eintreffen der Feuerwehr schlugen bereits Flammen aus einem Dachfenster. Drei Personen hatten sich vor Eintreffen der Feuerwehr aus dem Gebäude gerettet. Sie wurden vom Rettungsdienst begutachtet und erstversorgt. Eine Frau und ein Mann kamen mit Verdacht auf Rauchgasintoxikationen in ein Krankenhaus.
Zwei Atemschutztrupps gingen zur Brandbekämpfung in das Gebäude, wenige Minuten später unterstützt von einem weiteren Trupp. Es galt laut Feuerwehr zunächst auch, die Photovoltaik-Anlage auf dem Dach freizuschalten.
Nach knapp einer Stunde hatten die Einsatzkräfte das Feuer unter Kontrolle. Anschließend mussten die Dachhaut aufgenommen und Zwischendecken geöffnet werden, um Glutnester zu löschen.
Gegen 22 Uhr war das Feuer aus. Die Nachbereitung und Aufräumarbeiten am Einsatzort dauerten noch längere Zeit an. Eine Einheit der Feuer- und Rettungswache 2 rückte in der Nacht zur abschließenden Kontrolle der Einsatzstelle aus.