Aurich

Es zeichnen sich harte Türkontrollen ab

| | 08.12.2021 19:46 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Rätselraten über die neue Corona-Verordnung: Auricher Einzelhändler müssen diese am Sonnabend umsetzen. Foto: Romuald Banik
Rätselraten über die neue Corona-Verordnung: Auricher Einzelhändler müssen diese am Sonnabend umsetzen. Foto: Romuald Banik
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Auricher Händler blicken mit Sorge auf neue Corona-Regeln. Noch ist die neue Corona-Verordnung nicht beschlossen. Schon ab Sonnabend soll der Einzelhandel sie aber umsetzen. Das sorgt für Ärger.

Aurich - Ab Sonnabend soll der Auricher Einzelhandel die Regeln der neuen Corona-Verordnung umsetzen. Die ist aber noch immer nicht vom Landtag beschlossen. Und das wird auch noch dauern, sagte Regierungssprecherin Anke Pörksen am Mittwoch. Wie die ON jetzt aus Regierungskreisen erfuhr, wird es aber wohl auf die Entscheidung hinauslaufen, die den Einzelhändlern im Vorfeld am meisten Sorge bereitet hat: Einlasskontrollen an der Tür für jeden Kunden - auch bei der geplanten XXL-Einkaufsnacht.

Klar ist: Ab Sonnabend wird für den Einzelhandel die 2G-Regel gelten. Das heißt, wer ein Geschäft betreten will, das nicht zum befreiten Sortiment des Grundbedarfs zählt, muss entweder geimpft oder genesen sein und das auch nachweisen. Wie die Kontrollen ablaufen sollen, ist aber noch offen und Teil der Verhandlungen in Hannover. Zur Debatte steht, ob die Händler an jeder Eingangstür Personal für die Kontrollen abstellen müssen oder ob stichprobenartige Kontrollen ausreichen.

Der rechtlichen Beurteilung nach sei die Sache klar, sagte der Landtagabgeordnete für Aurich, Wiard Siebels (SPD), den ON: Demnach darf nur der Zutritt zu einem Geschäft haben, der geimpft oder genesen ist. „Das spricht für eine Eingangskontrolle“, so Siebels. Zwar werde die endgültige Entscheidung erst im Koalitionsausschuss am Freitag getroffen, er rechnet aber nicht mit einer weicheren Entscheidung. Grund dafür sei die große Sorge der Landesregierung bezüglich der Omikron-Variante. Zu groß sei die Angst, durch Erleichterungen in ein Risiko zu laufen, so Siebels.

Beim Kaufmännischen Verein Aurich sorgt der lange Entscheidungsprozess für Ärger.

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