Berlin

Diese Strafen drohen bei Corona-Verstößen in Niedersachsen

Maximilian Matthies
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Von Maximilian Matthies
| 24.11.2021 13:33 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Corona-Regeln: Die Nichteinhaltung des Mindestabstands kann als Corona-Verstoß mit einem Bußgeld bestraft werden. Foto: dpa/Hendrik Schmidt
Corona-Regeln: Die Nichteinhaltung des Mindestabstands kann als Corona-Verstoß mit einem Bußgeld bestraft werden. Foto: dpa/Hendrik Schmidt
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Verstoß gegen Maskenpflicht, falsche Angaben im Restaurant oder Impfpass gefälscht: Während der vierten Corona-Welle gelten strenge Bußgelder bei Corona-Verstößen. Welche Strafen in Niedersachsen drohen.

Während der vierten Corona-Welle verschärfen einige Bundesländer seit dieser Woche ihre Corona-Maßnahmen, teils werden auch Verstöße gegen Corona-Regeln schärfer geahndet als zuvor. In einigen Fällen kann eine Geldstrafe von bis zu 25.000 Euro drohen, sogar eine Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren taucht im Corona-Bußgeldkatalog auf. Bereits Vergehen wie ein Verstoß gegen die Maskenpflicht oder die Angabe falscher Kontaktdaten können richtig teuer werden.

Die härtesten Strafen drohen allerdings etwa bei Verstößen gegen die Aufzeichnungs- und Meldepflicht: im Durchschnitt werden Bußgelder bis zu 25.000 Euro verhängt. Teuer wird ebenfalls der unerlaubte Weiterbetrieb von Verkaufsstellen mit 2500 Euro und bei Wiederholung ist das Zehnfache fällig. Auch wer vorsätzlich zur Ausbreitung einer Krankheit beiträgt, beispielsweise durch die Missachtung des Versammlungsverbotes muss mit einer empfindlichen Strafe rechnen: bis zu fünf Jahre Gefängnis sind im Extremfall möglich.   

Welche Bußgelder und Strafen in den einzelnen Bundesländern bei Corona-Verstößen drohen - ein Überblick:

Niedersachsen

In Niedersachsen gelten seit 2020 bereits strenge Bußgeld-Regeln. Allein die Nichteinhaltung des Mindestabstands kann mit bis zu 400 Euro geahndet werden. Die Höhe des jeweiligen Bußgeldes liegt im Ermessen der Ordnungskräfte. Wo es besonders teuer werden kann:

Im Video: 2G-Kontrollen: Lauterbach für drastische Strafen

Nordrhein-Westfalen

Im Kampf gegen Corona zieht Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) die Zügel in Nordrhein-Westfalen an.  Bußgelder bei Verstößen gegen die Corona-Schutzmaßnahmen sollen drastisch erhöht werden. Jedem müsse klar sein: „Das ist kein Spaß - hier geht es um die Gesundheit, hier geht es um das Leben von Menschen“, sagte Wüst. Er forderte regelmäßige ernsthafte Stichproben-Kontrollen. Das sind die neuen Bußgelder:

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Weitere Corona-Bußgelder in den Bundesländern im Überblick:

Bremen

Hamburg

Schleswig-Holstein

Mecklenburg-Vorpommern

Berlin

Bayern

Hessen

Sachsen

Baden-Württemberg

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