Aurich

Geimpft und genesen zum Aurich-Cup

| | 19.11.2021 15:32 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Volle Ränge beim Aurich-Cup 2019. Die Veranstalter wollen das größte Hallenfußball-Turnier im Nordwesten unbedingt austragen. Für den Zutritt müssen Spieler und Zuschauer wohl geimpft oder genesen sein.Foto: Stephan Friedrichs
Volle Ränge beim Aurich-Cup 2019. Die Veranstalter wollen das größte Hallenfußball-Turnier im Nordwesten unbedingt austragen. Für den Zutritt müssen Spieler und Zuschauer wohl geimpft oder genesen sein.Foto: Stephan Friedrichs
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Das Hallenfußball-Turnier in der Sparkassen-Arena soll unter 2G-Regeln stattfinden. Die Lust auf Hallenfußball scheint trotz Pandemie ungebrochen – die Veranstalter können einen Rekord vermelden.

Aurich - Über die neuen Corona-Verordnungen speziell in Niedersachsen hat SpVg-Geschäftsführer Stefan Wilts bereits mit den anderen Verantwortlichen aus dem Verein gesprochen. Fest steht für alle: Die diesjährige Ausgabe des größten Hallenturniers im Nordwesten soll vom 28. Dezember bis zum 9. Januar stattfinden. „Wir wollen das durchziehen und haben nicht vor das Turnier abzusagen. Zu 99 Prozent wird dann in der Halle die 2G-Regel angewendet“, sagte der Organisator des Aurich-Cups.

Was ist mit den Jugendlichen und Kindern?

Ein Hygienekonzept liegt natürlich schon länger in der Schublade, aber Wilts hat es noch nicht an die Vereine geschickt. Schließlich könne es sein, dass bei einer weiteren Verschlechterung der Infektionslage das Konzept weiter angepasst werden müsse. Laut Wilts sind noch Fragen offen. „Wir wissen zum Beispiel noch nicht ganz genau, wie mit den Kindern und Jugendlichen verfahren werden soll. Fallen sie dann auch unter diese Regel?“, fragt sich der SpVg-Geschäftsführer. Eine berechtigte Frage, schließlich nehmen viele Jugendmannschaften an dem Mammut-Turnier teil – auch einige auswärtige Mannschaften.

344 Meldungen

Die Vorfreude auf den Budenzauber ist riesig. 344 Mannschaften haben sich bislang angemeldet, 40 Teams als bei der bisherigen Bestmarke. „Das beweist doch eindeutig, dass die Menschen Sport machen wollen“, sagt der SpVg-Geschäftsführer. Die Auricher Organisatoren wollen das Turnier durchziehen, möglicherweise dann auch unter einer 2G+-Regelung. Absagen könnte das Turnier dann nur noch das Land Niedersachsen, wenn die Hospitaliersierungsrate die Marke von 9 überschreitet. In diesem Fall würden wohl alle Großveranstaltungen abgesagt werden. Stefan Wilts rechnet auch damit, dass noch die ein oder andere Mannschaft absagt.

Die Einnahmen aus dem mehrtägigen Turnier könnte der Auricher Fußballverein gut gebrauchen. Bereits im vergangenen Jahr fiel das Hallenspektakel der Pandemie zum Opfer. Die Verantwortlichen hatten damals sogar darüber nachgedacht, das Turnier unter freiem Himmel auf Kunstrasen auszutragen, einen fertigen Plan hatte es dafür gegeben. Doch der finanzielle Aspekt sei nicht ausschlaggebend, um an der Austragung festzuhalten. „Wir könnten es uns ja auch einfach machen, das Turnier absagen und Hilfe beantragen“, sagt Wilts.

Turnier wird wegen der Pandemie entzerrt

Die Lust auf den Budenzauber scheint bei den ostfriesischen Vereinen ungebrochen. Das hat verschiedene Gründe. Neben der Lust am Fußball spielt auch die Zurückhaltung vieler anderer Hallenturnier-Veranstalter und die Entzerrung des Turniers eine Rolle. Statt an acht Tagen wird in der Sparkassen-Arena nun elf Tage Fußball gespielt. Dies sei auch der Pandemie geschuldet.

Doch worauf müssen sich die Teilnehmer und Besucher einstellen? „Wie unser Hygienekonzept im Detail aussieht, werden wir vor dem Turnier mitteilen. Wir sind dort im ständigen Austausch mit dem Gesundheitsamt. Bis dahin kann sich, was die Regeln betrifft, ja immer etwas ändern“, sagt der Organisator des Aurich-Cups..

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