Aurich
Heidemarkt mit vielen Fragezeichen
Am 10. Oktober ist in Aurich der Heidemarkt geplant. Noch ist nicht klar, ob er von den Extra-Auflagen durch die Änderungen in der Corona-Verordnung betroffen sein wird.
Aurich - Dem Heidemarkt in Aurich am 10. Oktober wurden schon einige Steine in den Weg gelegt. Von dem Entwurf über die Änderung der niedersächsischen Corona-Verordnung könnte er allerdings verschont bleiben, sagte der Vorsitzende des Kaufmännischen Vereins, Udo Hippen. Ganz ausschließen könne man das aber noch nicht.
Der Entwurf sieht vor, dass Betreiber von Herbst- und Weihnachtsmärkten die sogenannte 3G-Regel teilweise umsetzen müssen (Seite 1). Den Heidemarkt betreffe das aber nicht, sagte Hippen. Er sei kein klassischer Herbstmarkt. „Dort wird ja nicht gefeiert.“ Buden, an denen man Essen und Getränke kaufen kann, soll es demnach nur vereinzelt am Rande geben.
Heidemarkt gleicht eher Wochenmarkt
Der Heidemarkt gleiche vom Typus her eher dem Wochenmarkt, sagte Hippen. Er richte sich vor allem an Hobbygärtner. Deswegen beginne er bereits um neun Uhr. So hätten die Besucher noch Zeit, die Pflanzen in den Beeten einzupflanzen.
Im Entwurf wird nicht genau präzisiert, wie ein Herbstmarkt definiert ist. Jedoch ist die 3G-Regel wohl nicht nötig, solange die Besucher auf dem Markt nicht bewirtet werden. Ist das doch möglich, müssen die Betreiber laut Entwurf die Besucher kennzeichnen, die geimpft, getestet oder genesen sind. Ihnen ist es dann gestattet, sich bewirten zu lassen.
Weihnachtszauber soll trotz Extra-Auflagen schön werden
Auch wenn der Weihnachtszauber nur mit Corona-Einschränkungen wird stattfinden können – die Stimmung soll nicht darunter leiden, sagte Hippen. Fest steht: Die beliebte Weihnachtslotterie „Die goldene Sieben“ wird es geben. Die Pyramide soll wie immer auf dem Marktplatz an der Burgstraße stehen.
Zu den Hauptpreisen zählen in diesem Jahr vier Autos. Außerdem gibt es unter anderem Tablets, Stadtgutscheine und Lego Technik-Artikel zu gewinnen. „Für jeden ist etwas dabei“, sagt Daniela Schuster vom KV.
Ein Los bekommt man für zwei Euro. Den Verkauf übernehmen Vereine aus Wiesens, Popens, Schirum und Ihlow.