Osnabrück
„Sarah Kohr - Stiller Tod“: Hochspannung und Action
In ihrem sechsten Fall muss Lisa Maria Potthoff als taffe Ermittlerin in „Sarah Kohr – Stiller Tod“ (ZDF) Hamburg vor einem Giftgasanschlag bewahren. Hochspannung!
Letzter Fall für Sarah Kohr (Lisa Maria Potthoff)? Da sitzt sie nun in einem hermetisch verriegelten Spezialpanzer. Blutverschmiert, grün und blau geprügelt und angeschossen. Neben ihr eine Kartusche mit tödlichem Sarin-Gas. Der Zünder löst aus. Das Gas entströmt und entfaltet seine Wirkung. Es gibt offenbar kein Entkommen für die taffe Ermittlerin.
Nein, dies ist kein Spoiler. So beginnt die neue Episode „Sarah Kohr - Stiller Tod“. Nach diesem spektakulären Einstieg erzählen Timo Berndt (Drehbuch) und Christian Theede (Regie) in einer Rückblende, wie es zu dieser Situation kommen konnte. Es geht um Giftgasgranaten aus Syrien, die in Hamburg unschädlich gemacht werden sollen. Um einen geplanten Terroranschlag, von dem die Bevölkerung nichts erfahren darf. Und um geheime Machenschaften einer Chemiefirma, deren Chefetage auch vor Mord nicht zurückschreckt. Mittendrin kämpft sich Kohr quasi im Alleingang durch die Hansestadt. Dabei darf die kampfsporterprobte Hauptdarstellerin Potthoff wieder einmal extremen Körpereinsatz beweisen. Nebenbei erfahren die Zuschauer zwar auch ein paar Details aus Kohrs Vergangenheit, die deren verletzliche Seite betonen. Aber im Vordergrund stehen Hochspannung und Action in einem verzwickten Fall.
Wertung: 5 von 6 Sternen.
„Sarah Kohr - Stiller Tod“. ZDF, Montag, 27. September, 20.15 Uhr.