Aurich
Endspurt bei Sanierung der Julianenburger Straße
Ende Oktober soll die wichtige innerstädtische Verbindung fertig werden. Schon vorher soll sich an der Kreuzung mit der Kirchdorfer Straße etwas tun.
Aurich - Fast fertig erscheint die Kreuzung Kirchdorfer Straße/Fischteichweg/Julianenburger Straße in Aurich. Nur die Hafenstraße muss noch einen neuen Belag bekommen. Und die Ampelanlage für die vielbefahrene Kreuzung fehlt. Bestellt worden ist die Ampel bereits im Juni. Es gab jedoch Lieferschwierigkeiten. Jetzt aber steht der Zeitplan für die Fertigstellung sowohl der Kreuzung als auch der Julianenburger Straße fest. Laut Kreissprecher Rainer Müller-Gummels soll Ende Oktober alles fertig gestellt sein.
Es werde angestrebt, so Müller-Gummels auf ON-Anfrage, dass die Hafenstraße, die derzeit noch gesperrt ist, bis zum 10. Oktober samt der Nebenanlagen fertig gestellt wird. Für die weiteren Nebenanlagen müssten die Borde und Rinnen bis zum 13. Oktober fertig sein. Denn dann werde mit dem Fräsen der Julianenburger Straße begonnen. Diese werde unter Vollsperrung am 15. und 16. Oktober eine neue Deckschicht erhalten. Im Augenblick ist die Straße zwischen dem Auricher Hafen und der Oldersumer Straße voll gesperrt. Dort werden die Fuß- und Radwege neu gestaltet. Nur nach Feierabend dürfen Anlieger dort entlang fahren.
Ampel wird Mitte Oktober aufgestellt
Ebenfalls ab dem 13. Oktober werden die Schleifen für die Ampelanlage eingebaut. Außerdem werden dann die Masten für die Ampelanlage an der Kreuzung Kirchdorfer Straße/Julianenburger Straße/Fischteichweg aufgestellt. Eine wichtige Änderung an der Kreuzung muss dann noch vollzogen werden: die Anbindung an den zentralen Verkehrsrechner. Diese gab es an der Kreuzung bislang nicht. Dadurch konnte bei der Ampelschaltung nicht auf aktuelle Verkehrslagen reagiert werden. Mit der neuen Anlage soll der Verkehrsfluss auf der Kreuzung verbessert werden. Nach dem Pferdemarkt handelt es sich dabei um die meistbefahrene Strecke in der Stadt Aurich.
Schon seit 2016 laufen die Planungen für den Umbau der Kreuzung. Im Januar des Jahres hatte ein Wasserrohrbuch unter der Kreuzung für erste Sperrungen gesorgt. Provisorisch war damals die Fahrbahn wieder geflickt worden. Ein Problem war, dass nicht nur der Kreis, sondern auch die Stadt Aurich in die Planungen einbezogen werden musste. Denn bei der Kirchdorfer Straße handelt es sich zwar um eine Kreisstraße. Die übrigen Straßen aber sind städtische Straßen. Da die Stadt gleichzeitig noch andere Baumaßnahmen plante, verzögerte sich der Umbau immer wieder.