Berlin

Kinderärztepräsident: Impfverweigerer müssen Konsequenzen spüren

Tobias Schmidt
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Von Tobias Schmidt
| 23.09.2021 12:51 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
Thomas Fischbach, Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) Foto: BVKJ
Thomas Fischbach, Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) Foto: BVKJ
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Kinder- und Jugendärztepräsident Thomas Fischbach hat den jüngsten Beschluss der Gesundheitsministerkonferenz begrüßt. „Gott sei Dank wird die Lohnfortzahlung im Quarantänefall für Nichtgeimpfte gestoppt“, sagte er.

„Das hätte schon viel früher kommen müssen“, so der Präsident des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) im Gespräch mit unserer Redaktion. Auch mit Blick auf den Schutz von Kindern unter zwölf Jahren, die noch nicht immunisiert werden können, brauche es mehr Druck, um eine höhere Impfquote in der gesamten erwachsenen Bevölkerung zu erreichen.

„So erreichen wir diejenigen, die nicht völlig verbohrt sind“

„Die Warnungen vor erheblicher Gefahr durch Impfschäden sind nichts als verschwörungstheoretischer Quatsch“, sagte Fischbach. Wer sich dennoch der Impfung verweigere, müsse deswegen Konsequenzen spüren, die wehtun. „Und es gibt eine Sprache im Land, die jeder versteht, und das ist die des Geldes.“ 

Daher sei der Stopp der Lohnfortzahlung richtig, ebenso die Kostenpflicht für Corona-Tests sowie Zugangsbeschränkungen für Nichtgeimpfte etwa bei Restaurantbesuchen. „So erreichen wir zumindest diejenigen, die nicht völlig verbohrt sind“, fügte der BVKJ-Präsident hinzu.

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