Schwerin
Grausiger Fund: Mehrere tote Hunde und Katzen im Wohnzimmer
Die Tiere sind offenbar beim Brand in einem Gebäude umgekommen. Die Wohnung ist nun unbewohnbar.
Feuerschein und dichter Qualm: Die Brandschützer rückten am Dienstagnachmittag zu einem Wohnungsbrand in Schwerin aus. Im zweiten Obergeschoss eines Gebäudes war ein Feuer ausgebrochen.
Nach dem Eintreffen der Kameraden wurden Bewohner, die sich noch im Treppenhaus aufhielten, aus dem Gebäude geholt. Dann verschafften sich Feuerwehrleute mit Brechwerkzeugen Zugang zur Wohnung und erkundeten unter Atemschutz die Räume. „Wir haben mit einem Löschtrupp sofort die Feuerbekämpfung aufgenommen“, sagt Einsatzleiter Wolfgang Krause.
Verletzt wurde niemand. Zum Zeitpunkt des Brandes war die Bewohnerin nicht zugegen. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte ein Übergreifen der Flammen auf andere Teile der Wohnung verhindert werden.
Fünf tote Haustiere entdeckt
Nach ersten Erkenntnissen entstand der Brand im Wohnzimmer. Dort wurden auch die ersten toten Tiere entdeckt. Am Ende des Einsatzes wurden zwei Hunde und drei Katzen gemeldet, die in den Flammen umgekommen sind. Die Wohnung wurde durch das Feuer und den entstehenden Rauch so stark beschädigt, dass sie bis auf Weiteres unbewohnbar ist. Zu viele Rauchgase hätten sich in Möbeln und Wänden festgesetzt, so Krause.
An dem Einsatz beteiligt waren der Löschzug der Schweriner Berufsfeuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr Schwerin Mitte. Insgesamt waren 27 Rettungskräfte vor Ort. Für eine kurzzeitige Irritation sorgte der Zugang zur Wohnung über ein Treppenhaus, das sich eine Hausnummer entfernt von der tatsächlichen Lage der Wohnung befand.
Mit Wärmebildkameras suchten Einsatzkräfte eine Stunde später noch nach Glutnestern. Dann forschten Brandermittler der Kriminalpolizei nach der Brandursache.