Osnabrück

Deutscher Buchpreis 2021: 3:0 für den Hanser-Verlag

Dr. Stefan Lüddemann
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Von Dr. Stefan Lüddemann
| 21.09.2021 18:31 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
Cover der Bücher, die auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis 2021 stehen: Norbert Gstrein (l-r): Der zweite Jakob; Monika Helfer: Vati; Christian Kracht: Eurotrash; Thomas Kunst: Zandschower Klinken; Mithu Sanyal: Identitti; Antje Rávik Strubel: Blaue Frau. Foto: vntr.media/dpa
Cover der Bücher, die auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis 2021 stehen: Norbert Gstrein (l-r): Der zweite Jakob; Monika Helfer: Vati; Christian Kracht: Eurotrash; Thomas Kunst: Zandschower Klinken; Mithu Sanyal: Identitti; Antje Rávik Strubel: Blaue Frau. Foto: vntr.media/dpa
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Die Shortlist für den Deutschen Buchpreis 2021 ist da. Die sechs Titel versprechen ein spannendes Rennen. Ein Sieger steht jetzt schon fest.

Drei Frauen, drei Männer: Sauberer geht ein Proporz nun wirklich nicht. Die Shortlist der sechs Finalisten für den Deutschen Buchpreis sieht nach purer Ausgewogenheit aus. Wer hingegen auf die Verlage schaut, kommt zu einem anderen Ergebnis. Und das lautet: 3:0 für Hanser. Ganz gleich, welches Buch am Ende das Rennen macht, der Münchener Verlag steht als der große Abräumer des Buchpreises 2021 schon jetzt fest.

Überhaupt teilen sich die Platzhirsche die sechs Nennungen auf. Zu Hanser kommen noch Suhrkamp, Fischer und Kiepenheuer & Witsch, kurz KiWi, und fertig ist eine Liste, auf der für keinen Exotenverlag Platz war. Das muss nicht einmal ein Nachteil sein. Denn es stimmt ja, dass Hanser das vielleicht relevanteste belletristische Programm der Republik zu bieten hat. Daran hat auch der Skandal um Takis Würger und seinen unappetitlichen Nazi-Bestseller „Stella“ nichts geändert. 

Der in Osnabrück geborene Verlagschef Jo Lendle hat einen Blick für brisante Themen und ein Näschen für innovative Schreibweisen. Wie gesagt: Der große Gewinner des Buchpreises 2021 ist der Hanser-Verlag. Glückwunsch!

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