Brookmerland
Wahl im Brookmerland: Kleine Gruppen ganz groß
Zu den Gewinnern der Samtgemeinderatswahl im Brookmerland zählen die Wählergemeinschaften. Sie könnten künftig einiges beeinflussen.
Brookmerland - Als kleinste Gruppierungen gehören sie zu den großen Gewinnern der Wahlen im Brookmerland: Die Wählergemeinschaften „Bündnis für Brookmerland“ (BfB), „Brookmer Wählergemeinschaft“ (BWG) und „Moin“ schnitten bei den Wahlen zum Brookmerlander Samtgemeinderat vergleichsweise erfolgreich ab. Die erstmals angetretene Wählergruppe „Moin“ errang auf Anhieb drei Sitze. BfB und BWG kommen auf je vier Mandate, die SEB – ein Polit-Winzling – einen.
Die neue Ratszusammensetzung
Der neue Samtgemeinderat: Für die SPD gewählt wurden: Timo Seeberg (626), Günter Winter (427), Beate Kappher-Gruß (320), Johann Tjaden (260), Gisela Riesebeck (257), Heiner Kuske (256), Gunda Fischer (241), Ewald Arends (224), Burkhard Heuer (191), Bettina Greiner (102), Johann Booken (200), Gaby Abels-Krey (40). CDU: Harald Tammen (653), Heiko Poppinga (216), Uwe Meyenburg (149), Gesine Tammen (44). Grüne: Jens Albowitz (152), Renate Erdt (104). BfB Ida Bienhoff-Topp (1145), Gundolf Harms (276), Barbara Meyerhoff (170), Ulrike Lengert (70). „Moin“: Heinrich Ubben (212), Reiner Garrels (148), Hajo Janssen (102), BWG: Werner Knippelmeyer (287), Johann Jungvogel (214), Karin Müler (202), Fabian Roolfs (188). SEB: Friso Fröhling (77).
Zünglein an der Waage
Zünglein an der Waage wäre dann die neue Samtgemeindebürgermeisterin oder der Samtgemeindebürgermeister, für die beziehungsweise den der 31. Ratssitz reserviert ist. Die Entscheidung darüber fällt, wie berichtet, in der Stichwahl am 26. September zwischen Amtsinhaber Gerhard Ihmels (SPD) und Ida Bienhoff-Topp. Denkbar ist aber auch, dass es im Samtgemeinderat je nach Thema künftig zu wechselnden Mehrheiten kommen wird.
Je nachdem wer sich mit wem zusammentut, könnte dies dazu führen, dass längst gefasste, aber bisher von der Verwaltung nicht umgesetzte Beschlüsse, beispielsweise zur Sanierung des Sportzentrums oder den Verkäufen des alten Bahnhofs und der Ex-Awo-Wohnanlage in Marienhafe wieder gekippt werden.