Wiesmoor

Neue Blütenkönigin regiert in Wiesmoor

| | 05.09.2021 11:52 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Die Stadt Wiesmoor hat eine neue Blütenkönigin: Hydrangea I., Anna-Lea Oltmanns (Bildmitte), übernahm am Wochenende die Regentschaft. Die Prinzessinnen heißen Alena Meyer (rechts) und Sarah Emkes (links). Foto: Thomas Dirks
Die Stadt Wiesmoor hat eine neue Blütenkönigin: Hydrangea I., Anna-Lea Oltmanns (Bildmitte), übernahm am Wochenende die Regentschaft. Die Prinzessinnen heißen Alena Meyer (rechts) und Sarah Emkes (links). Foto: Thomas Dirks
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Wiesmoor hat wieder eine neue Blütenkönigin. Die Corona-Pandemie verzögerte dies jedoch und prägte das 69. Blütenfest.

Wiesmoor – Kein Korso mit großen Motivwagen, weniger Publikum, die Kür der Königin bereits am Sonnabend statt am Sonntag: Es war ein komplett anderes Blütenfest in Wiesmoor in diesem Jahr. Immerhin gab es eines. Im Vorjahr musste die Traditionsveranstaltung bekanntlich coronabedingt ganz ausfallen.

Moderator Ludger Abeln und seine Co-Moderatorin Jantje Saathoff. Foto: Thomas Dirks
Moderator Ludger Abeln und seine Co-Moderatorin Jantje Saathoff. Foto: Thomas Dirks

Die Folge: Die bisherige Blütenkönigin Nemesia II. alias Rena Janßen blieb länger in Amt und Würden als geplant. Am Sonnabend aber wurde sie nun endlich von Anna-Lea Oltmanns abgelöst. Die 21-Jährige trägt den Titel Hydrangea I., benannt nach einer Rispenhortensie. Die neuen Prinzessinnen heißen Alena Meyer und Sarah Emkes.

Königshaus stand von Beginn an fest

Dass die drei jungen Frauen – alle stammen aus Wiesmoor – das neue Königshaus bilden würden, stand von Beginn an fest. Grund: Es gab nur sie. Weitere Bewerberinnen um die Krone standen für das Publikum nicht zur Wahl. So gab es – anders als in Vergangenheit, als bis zu einem Dutzend Kandidatinnen über die Freilichtbühne schritten – dieses Mal nur Tränen der Freude und keine der Enttäuschung.

Als Schirmherr des Blütenfestes krönte der Auricher Landrat Olaf Meinen die neue Wiesmoorer Blütenkönigin Hydrangea I., Anna-Lea Oltmanns. Dabei schauen die Prinzessinnen Alena Meyer (links) und Sarah Emkes (rechts) zu. Foto: Thomas Dirks
Als Schirmherr des Blütenfestes krönte der Auricher Landrat Olaf Meinen die neue Wiesmoorer Blütenkönigin Hydrangea I., Anna-Lea Oltmanns. Dabei schauen die Prinzessinnen Alena Meyer (links) und Sarah Emkes (rechts) zu. Foto: Thomas Dirks

„Wiesmoor ist meine Heimat“, sagte die neue Blütenkönigin in ihrem Vorstellungsgespräch mit Moderator Ludger Abeln. Sie habe schon immer davon geträumt, einmal Blütenkönigin zu sein und ihre Stadt zu repräsentieren, so die 21-Jährigem die derzeit bei der Stadt Wiesmoor eine Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten absolviert. Umso mehr freute sich Bürgermeister Friedrich Völler, für den es das letzte Blütenfest in seiner Funktion als Stadtoberhaupt war, über die Wahl von Oltmanns. Die geht in ihrer Freizeit und spielt Basketball, was ihr im sportlichen Teil der Königinnenkür am Sonnabend zugute kam. Dabei galt es, Körbe zu werfen. Oltmanns schaffte zwei, ihre Mitbewerberinnen jeweils einen. Auch im Quizteil mit Fragen zur Region und zum Zeitgeschehen schlug sie sich achtbar und ging mit 70 Punkten in die abschließende Zuschauerabstimmung. Zum Vergleich: Ihre Konkurrentinnen erreichten 65 und 55 Punkte.

Knapp drei Stunden Show

Nach knapp dreistündiger Show mit Musik-, Tanz- und Sportdarbietungen auf der Freilichtbühne, unter anderem vom Wiesmoorer Stadtorchester, Sängerin Daniela Osterkamp und Sportlern der TG Wiesmoor, stand das Ergebnis fest. Moderator Abeln rief die neue Königin aus und der Schirmherr des diesjährigen Blütenfestes, der Auricher Landrat Olaf Meinen, setzte der neuen Majestät das Krönchen auf.

Tanzeinlagen gehörten zum Showprogramm. Foto: Thomas Dirks
Tanzeinlagen gehörten zum Showprogramm. Foto: Thomas Dirks

Er sei froh, das wenigstens ein verkleinertes Blütenfest auf die Beine gestellt werden konnte, sagte Völler. „Und wir sind froh, hier zu sein“, ergänzte Meinen.

Übrigens: Als Dienstwagen steht der neuen Blütenkönigin nicht ein Fahrzeug mit Verbrennermotor, sondern eine E-Auto aus französischer Produktion zur Verfügung – auch das ist anders als in den Vorjahren.

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